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Foto: Monkey Business 2 / Shotshop.com

Personalentwicklung

Es kommt vor allem auf die Menschen an, die mit uns und für uns arbeiten. Deshalb nimmt das Thema Personal- und Organisationsentwicklung im Erzbistum Paderborn einen sehr hohen Stellenwert ein.

Sie möchten beispielsweise wissen, welche Maßstäbe für die kirchlichen Einrichtungen im Erzbistum Paderborn gelten? Oder generell mehr über das Profil kirchlicher Einrichtungen erfahren? Dann sind Sie auf der Homepage Perspektive Kirche genau richtig.

Sie möchten sich lieber einlesen? Dann nutzen Sie bitte die Broschüre “Grundsätze zur Personal- und Organisationsentwicklung im Erzbistum Paderborn”, die Ihnen hier zum Download zur Verfügung steht.

Fort- und Weiterbildungen gehören ganz einfach dazu

Das Erzbistum Paderborn fördert seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch ein sehr umfangreiches Angebot zur Fort- und Weiterbildung. Dazu gehören interne Seminare zu allgemeinen Themen ebenso wie Bildungsangebote, die auf den individuellen Bedarf ausgerichtet sind.

Die Grundordnung des kirchlichen Dienstes bildet dazu den Rahmen, den wir gerne mit Angeboten und Leistungen füllen. Dort heißt es: „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben Anspruch auf berufliche Fort- und Weiterbildung. Diese umfassen die fachlichen Erfordernisse, aber genauso die ethischen und religiösen Aspekte des Dienstes. Hierbei müssen auch Fragen des Glaubens und der Wertorientierung sowie die Bewältigung der spezifischen Belastungen der einzelnen Dienste angemessen berücksichtigt werden.“ Um Ihnen einen ersten Eindruck zu verschaffen, stellen wir Ihnen im Folgenden einige Maßnahmen und Mittel vor.

Richtig wichtig: Kostenübernahme und Arbeitsbefreiung

Unsere Mitarbeitenden können sich eigeninitiativ oder in Absprache mit Vorgesetzten oder der Personalabteilung um persönliche Fort- und Weiterbildungen kümmern. Können beispielsweise die folgenden Fragen positiv beantworten werden, ist ein wichtiger Schritt getan: Bringt mich ein Seminar in der Ausübung meiner beruflichen Aufgabe weiter? Besteht ein dienstliches Interesse daran, dass ich an einem bestimmten Bildungsangebot teilnehme?

Dann steht ja nichts mehr im Wege. Mehr noch: Ist eine Maßnahme überwiegend im dienstlichen Interesse, trägt das Erzbistum Paderborn bzw. die verantwortliche Einrichtung die entstehenden Seminar- und Reisekosten. Ist die Maßnahme sowohl in Mitarbeitendeninteresse als auch im dienstlichen Interesse, beteiligen wir uns an den Kosten und fördern die Maßnahme durch anteilige Arbeitsbefreiung. Die berufliche und politische Weiterbildung bei einem nach dem Weiterbildungsgesetz anerkannten Veranstaltenden ist pro Jahr bis zu fünf Tagen unter Dienstbefreiung und Fortzahlung des Arbeitsentgelts möglich.

Eine Selbstverständlichkeit: Exerzitien und Einkehrtage

Dazu stehen wir mit voller Überzeugung: Unabhängig von Fort- und Weiterbildung kann jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter für die Teilnahme an Exerzitien und Einkehrtagen drei Tage Arbeitsbefreiung im Jahr beantragen. Nicht in Anspruch genommene Tage vom Vorjahr können darüber hinaus zusätzlich genutzt werden.

Im Dialog zu mehr Erfolg: Strukturierte Mitarbeitendengespräche

Bereits im Jahr 2008 haben wir im Erzbistum Paderborn die Einführung von Mitarbeitendengesprächen gestartet. Die Testphase hat überzeugt, die Reaktionen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind nach wie vor sehr positiv.

Was bedeutet das Mitarbeitendengespräch im Erzbistum Paderborn? Kurz: Es ist ein struktureller Dialog zwischen Führungskraft und Mitarbeiterin bzw. Mitarbeiter über Aufgaben, Arbeitsfelder, Entwicklung sowie die generelle Zusammenarbeit.

Die Führungskräfte im Erzbistum Paderborn setzen dieses Instrument als vertrauensbildende Maßnahme in ihrem Arbeitsbereich ein und fördern damit die Kommunikation und Kooperation in ihrem Team. Das ist auch deshalb so erfolgreich, weil das Mitarbeitendengespräch in keinem Zusammenhang mit einer Leistungsbeurteilung bzw. -bezahlung steht.

Das Wie und Wann der Mitarbeitendengespräche

Einmal im Jahr findet das Mitarbeitendengespräch nach einem festgelegten Zeitplan statt und durchläuft alle Hierarchieebenen von oben nach unten: Der oder die jeweils unmittelbare Vorgesetzte führt das Gespräch mit der Mitarbeiterin bzw. dem Mitarbeiter.

Zur Unterstützung, sowohl der Vorbereitung als auch der Durchführung und Nachbereitung, haben wir Standards zum Mitarbeitendengespräch entwickelt. Ein Leitfaden bietet Orientierungshilfe für den strukturierten Gesprächsablauf und ist als „roter Faden“ zu verstehen. Denn die Gestaltung des einzelnen Gesprächs liegt ganz bei den Gesprächspartnerinnen und -partnern.

Die Ergebnisse des Mitarbeitendengesprächs haben keinen arbeitsrechtlichen Charakter, werden von der Führungskraft protokolliert und dürfen nicht an Dritte weitergegeben werden.

Die vergangenen Jahre haben gezeigt, das die strukturierten Mitarbeitendengespräche auch neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern viel bringen. Sie finden sich zum einen besser in die bestehenden Prozesse ein und können zum anderen ihre Erfahrung einbringen. Und das wiederum bringt alle weiter.

Foto: peterschreiber.media / Shutterstock.com

Unser Ziel? Durch Zielvereinbarungen Mitarbeitende stärken

Mit dem Mitarbeitendengespräch haben wir im Erzbistum Paderborn ein wirkungsvolles Instrument geschaffen, das die Kommunikation über die Arbeit in allen Bereichen und Ebenen fördert und stärkt. Das haben uns auch die vielen positiven Rückmeldungen bestätigt.

Worum geht es uns bei den Zielvereinbarungen? Das vertrauensvolle Mitarbeitendengespräch schafft Klarheit und Orientierung für Mitarbeitende und Führungskräfte. Mancher befürchtet beim Stichwort „Zielvereinbarung“ Mehrbelastung und Zusatzaufgaben. Im Gegenteil: Die Ziele leiten sich aus den normalen Kernaufgaben ab. Das Normale, Alltägliche eignet sich hervorragend, um Ziele zu entwickeln und diese zu vereinbaren.

Was ist die Basis der Mitarbeitendengespräche? Wenn wir nicht miteinander sprechen und auch noch voraussetzen, dass wir immer das Gleiche meinen, kommt es zu Missverständnissen und Unklarheiten. Mitarbeitende haben ein Bild davon, wann ihre Arbeit gut ist. Und Sie wissen auch, woran zu erkennen ist, dass Ihre Arbeit gut erledigt wird. Auch Führungskräfte haben Vorstellungen von guter Arbeit. Das bedeutet: Nur wenn wir miteinander sprechen, können wir gemeinsam feststellen, ob unsere Einschätzungen deckungsgleich sind oder sich voneinander unterscheiden.

Die Priorität bei den Mitarbeitendengesprächen? Sie!

Keine Frage: Die Arbeitsbelastung hat in den letzten Jahren in vielen Bereichen zugenommen. Zu den bestehenden Tätigkeiten kommen oft neue Aufgaben und Herausforderungen hinzu. Ziele können hier sehr stark entlasten. Deshalb werden in den Zielvereinbarungen unter anderem Prioritäten vereinbart, was eventuell gestrichen bzw. vor- und nachrangig behandelt wird.

In den Zielvereinbarungen wird auch darüber gesprochen, was notwendig ist, um gute Ergebnisse zu erzielen. Deshalb wird gemeinsam überlegt, wie Arbeitsabläufe verbessert werden können. Das geschieht im Erzbistum Paderborn ganz SMART und wird selbstverständlich schriftlich festgehalten. SMART weil:

S – Spezifisch, genau, positiv formuliert
M – Messbar, zählbar oder anderweitig objektivierbar
A – Akzeptiert, freiwillige Vereinbarung
R – Realistisch, nicht zu hoch, Ressourcen angemessen verfügbar
T – Terminierbar, klare Zeitangaben, Meilensteine

Auch wichtig bei den Zielvereinbarungen: Ziele können sich im Laufe der Zeit verändern bzw. verändert werden. Auch das wird dokumentiert. Und nicht zuletzt: Ziele sind freiwillig! Sie werden vereinbart und unterscheiden sich damit in ihrem Charakter von Arbeitsanweisungen. Ziele fördern die Zusammenarbeit und schaffen eine vertrauensvolle Arbeitsatmosphäre.

Das Ziel der Zielvereinbarungen? Die Wertschätzung der Leistung

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wünschen sich zu Recht die Wertschätzung ihrer Leistungen, ihres Engagements, ihrer Arbeit. Das unterstützen wir gerne. Unter anderem mit den Zielvereinbarungen der Mitarbeitendengespräche, denn:

  • Das Mitarbeitendengespräch ist bzw. wird flächendeckend im Erzbistum Paderborn eingeführt.
  • Führungskräfte nehmen verbindlich an der Qualifizierung „Mit Zielen führen“ teil.
  • Die Mitarbeitendenvertretungen haben sich zum Thema „Führen mit Zielen“ informiert und dem Vorgehen zugestimmt.
  • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können ihre Kompetenz stärken und an der Fortbildung „Mit Zielen arbeiten“ teilnehmen.
  • Ziele bringen Mehrwert für Mitarbeitende und Führungskräfte: mehr Eigenverantwortlichkeit, mehr Verbindlichkeit, mehr Orientierung, mehr Klarheit, mehr Sicherheit, mehr Transparenz.

Supervision und Coaching: Gut für alle Beteiligten

Wenn Sie sich für die Mitarbeit im Erzbistum Paderborn interessieren, möchten wir Ihnen die Möglichkeit geben, sich auch schon im Vorfeld umfassend zu informieren. Das gilt auch für das Thema „Coaching und Supervision“. Denn auch unter diesem Stichwort unterstützen wir im Erzbistum Paderborn die verschiedenen Berufsgruppen bei der Bewältigung ihrer Aufgaben und Anforderungen.

Damit auch dies stringent erfolgt, haben wir eine gemeinsame Sichtweise zum Thema Supervision und Coaching entwickelt und bestimmte Verfügungen zur Neuregelung erstellt.

Wir sind ein gesundheitsbewusster Arbeitgeber

Was unterscheidet eine Person, die Vollzeit Care-Arbeit leistet, von einer Vollzeit-Bürokraft? Bei der Care-Arbeit macht man unter anderem ca. 13.000 Schritte am Tag, an einem Bürotag weniger als ein Viertel davon.

Bewegung tut gut und ist ein Aspekt unter vielen, der dazu beiträgt, sich am Arbeitsplatz wohl zu fühlen. Auch hier ist das Erzbistum Paderborn sehr aktiv. Arbeitsinhalte, Strukturen in der Einrichtung, Rahmenbedingungen und Fragen der Sicherheit am Arbeitsplatz, aber auch das jeweils persönliche Verhalten der Einzelnen – diese und weitere Einflüsse prägen die Gesundheit und Lebensqualität am Arbeitsplatz.

Und dies unterstützen wir gerne: Mit einem richtig eingerichteten Arbeitsplatz helfen wir, typischen Beschwerden durch „sitzende Tätigkeit“ vorzubeugen. Aber auch die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer können viel tun: Wer in Bewegung bleibt, stärkt Herz, Kreislauf und Abwehrkräfte, baut Stress ab und fühlt sich besser. Angebote, die die Kolleginnen und Kollegen dabei unterstützen, reichen von speziellen Rückenkursen bis zum gemeinsamen Training in der Betriebssportgemeinschaft. Und gehören bei uns zum Programm.

Gute Ernährung und weniger Stress

Mit leerem Magen lässt sich nicht so gut arbeiten. Deshalb schaffen unsere Einrichtungen und Dienste für ihre Mitarbeitenden entsprechende Rahmenbedingungen. Unter anderem Büroküche mit Kühlschrank, Getränkeautomat und Kantine mit einem vollwertigen Angebot. Dennoch ist selbstredend: Die Verantwortung für eine gute und gesunde Ernährung trägt natürlich jede und jeder Einzelne für sich selbst.

Im Idealfall stärken berufliche Erfolge und erreichte Leistungen das Selbstvertrauen. Auch der gute Umgang mit Kolleginnen, Kollegen und Vorgesetzten steigert die eigene Zufriedenheit. Hakt es jedoch an solchen Punkten, führt dies schnell zu Stress und kann in der Folge zur psychischen Belastung werden.

Patentrezepte gegen Stress gibt es nicht. Es gibt allerdings vielfältige Maßnahmen, die dazu beitragen können, Stress abzubauen bzw. erst gar nicht aufkommen zu lassen. Auch in diesem Bereich unterstützen wir unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gerne. Führungskräfte, die Mitarbeitervertretung und auch die Personalabteilung sind hier gleichermaßen aktiv.

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Ansprechpartnerinnen für Arbeitsgesundheit und -sicherheit

StefanieBerns

Leitung
Telefon: +49 (0)5251 125-1368

 

Postanschrift:
Postfach 1480
33044 Paderborn

 

Besuchsanschrift:
Erzbischöfliches Generalvikariat
Domplatz 3
33098 Paderborn

ElisabethBannenberg

Referat Personalentwicklung
Telefon: +49 (0)5251 125-1374
Platzhalterbild einer Person

MichaelaWieners

Team Arbeits- und Gesundheitsschutz
Telefon: +49 (0)5251 125-1369

Stellenangebote

Ob in einer Einrichtung des Erzbistums Paderborn, in einem der Gemeindeverbände, in einer Kita oder einem anderen kirchlichen Bereich: Auf dem Jobportal perspektivekirche finden Sie erzbistumsweit Stellen.

 

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