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Zeitstrahl diözesaner Weg und Zukunftsbild

Der lange Weg der Bistumsentwicklung, der unter anderem die „Perspektive 2014“ und das Zukunftsbild umfasst, begann quasi mit dem Amtsantritt von Erzbischof Hans-Josef Becker im Jahr 2003. Der nachfolgende Zeitstrahl dokumentiert die wichtigsten Etappen dieses Weges, der immer noch andauert und jetzt in den Diözesanen Weg 2030+ gemündet ist.

Der diözesane Weg

2003
28. September 2003

Erzbischof Hans-Josef Becker wird in sein Amt als Erzbischof von Paderborn eingeführt.

2003/2004

Pastoralbesuche der neuen Bistumsleitung in den damals 40 Dekanaten

2004
30. Oktober 2004

Erzbischof Hans-Josef Becker stößt unter dem Namen „Perspektive 2014“ einen Entwicklungsprozess für das Erzbistum an, der zur Formulierung diözesaner Schwerpunkte und verbindlicher pastoraler Rahmenbedingungen führen soll.

2006
1. Juli 2006

Reform der mittleren Ebene: 19 Dekanate lösen die bisher 40 Dekanate und 7 Seelsorgeregionen ab.

1. Juli 2006

Reform der flächendeckenden Erwachsenenbildung: Die bisher bestehenden acht Familienbildungsstätten und das Diözesanbildungswerk werden zu fünf Bildungsstätten zusammengeführt, die in Arnsberg, Bielefeld, Dortmund, Olpe und Paderborn eingerichtet werden.

Ab Herbst 2006

Ab Herbst 2006 findet ein „außerordentlicher Priesterfortbildungszyklus“ statt. Er soll die Priester des Erzbistums in einen Austausch mit der Bistumsleitung über die „Perspektive 2014“ bringen.

2009
2. März 2009

Erzbischof Hans-Josef Becker richtet eine „Lenkungsgruppe Perspektive 2014“ ein. Sie besteht aus ihm selbst, Generalvikar Alfons Hardt, Prälat Thomas Dornseifer und Dr. Michael Bredeck.

21. November 2009

Zur „Halbzeit“ der Perspektive 2014 findet ein Diözesanes Forum statt. Erzbischof Becker kündigt an, dass die „Pastoral der Berufung“ zentrale Kategorie der Seelsorge im Erzbistum wird.

2010
1. Januar 2010

Mit einem neuen Diözesangesetz werden die im Aufbau befindlichen Pastoralverbünde zu insgesamt 87 Pastoralen Räumen fortgeschrieben. 13 Räume beginnen 2010 mit dem Prozess der Bildung, in jedem Jahr kommen weitere hinzu.

20. Februar 2010

In seinem Fastenhirtenbrief benennt Erzbischof Becker vier Bereiche, durch die die „Pastoral der Berufung“ konkretisiert werden soll: Taufberufung fördern, Caritas und Weltverantwortung, Ehrenamt, Pastorale Orte und Gelegenheiten. In der Folge bilden sich Arbeitsgruppen zu diesen Bereichen.

Juni 2010

Erster Leiterkurs für Pfarrer, die Pastorale Räume leiten werden. Teilnehmer sind die Leiter der 13 Räume, die 2010 mit dem Prozess der Bildung begonnen haben.

25. November 2010

Start des Projektes „2014 admin“ zur Schaffung vereinfachter Verwaltungsabläufe in den Pastoralen Räumen (Zentralbüros, ADMs aus den Gemeindeverbänden).

2011
22. Oktober 2011

Das Erzbistum Paderborn begründet den Fonds für innovative Projekte, aus dem Pfarreien, Pastoralverbünde und kirchliche Einrichtungen eine finanzielle Förderung beantragen können.

2012
2012

In allen Dekanaten finden „Tage der Berufung“ statt. Haupt- und Ehrenamtliche setzen sich mit ihrer eigenen Taufberufung auseinander.

März 2012

Die erste „Orientierung für das pastorale Personal“ erscheint.

Mai 2012

Neue Arbeitsstruktur für die letzte Phase der Perspektive 2014: Bereichsleitungen für die Themen „Theologische Grundlagenarbeit und die Weiterentwicklung der Perspektivthemen“, „Unterstützung der Pastoralen Räume“, „2014admin“ sowie „Unterstützung und Zurüstung des Pastoralen Personals“.

2013
26. bis 29. Juni 2013

Auf der Diözesanen Pastoralwerkstatt im Heinz Nixdorf Museumsforum beraten 430 Menschen über die Zukunft des Erzbistums und formulieren 70 Empfehlungen für die Pastoral. Diese fließen zu einem großen Teil ins künftige Zukunftsbild ein

2014
Februar 2014

Fünf Gesprächsabende im Nachklang zur Pastoralwerkstatt in Dortmund, Paderborn, Soest, Olpe und Bielefeld

25. Oktober 2014

Das Zukunftsbild für das Erzbistum Paderborn wird im Rahmen eines Diözesanen Forums in Paderborn (Paderhalle, Hoher Dom) veröffentlicht.

2014

In Zusammenarbeit mit dem Zentrum für angewandte Pastoralforschung (ZAP) an der Ruhruniversität Bochum starten zwei Modellprojekte, die das Leben in den Pastoralen Räumen erforschen sollen. Sie lauten "Taufberufung als Referenzgröße zukunftsweisender Bistumsentwicklung" sowie "Pastoraler Raum als Netzwerk - Netzwerksteuerung im Pastoralen Raum"

2015
1. Januar 2015

Zur Umsetzung des Zukunftsbildes startet das Projekt Bistumsentwicklung. Es ist zunächst auf fünf Jahre angelegt. Dem Projekt sind zehn Teilprojekte zugeordnet, die die Umsetzung einzelner Aspekte und Aufträge des Zukunftsbildes sicherstellen sollen.

15. Juni 2015

Der Diözesanpastoralrat wird „Begleit-, Resonanz- und Beratungsgremium“ für den Prozess der Bistumsentwicklung

September 2015

Das Erzbistum Paderborn stellt den Jahresabschluss 2014 vor und legt erstmals seine Finanz- und Vermögenswerte offen.

2016
Januar 2016

Der „Einsatzplan 2024“ für das Pastorale Personal, der dem zahlenmäßigen Rückgang an Priestern, hauptberuflichen Diakonen, Gemeindereferentinnen und -referenten Rechnung trägt, tritt in Kraft.

Januar 2016

Im Erzbischöflichen Generalvikariat beginnt die Organisationsentwicklung. Ziel ist es, sich vom Verwalter zum Dienstleister zu entwickeln.

Juni 2016

Gemeindeverbände und Generalvikariat verständigen sich auf Leitplanken für eine Kirchenverwaltung der Zukunft. Die sieben Gemeindeverbände beginnen den Zusammenschluss in drei Kooperationsräumen.

2017
Juli 2017

Begegnung von Bistumsleitung und 600 Angehörigen des pastoralen Personals: Die Tagesveranstaltung „Zwischen Anforderung und Überforderung – Pastorales Personal und Kirchenentwicklung“ findet nacheinander in Arnsberg, Dortmund und Paderborn statt.

29./30. September 2017

In Unna findet das erste Diözesane Forum zur Überprüfung und vertiefenden Reflexion des Zukunftsbildes statt. Diese Foren sollen im Abstand von drei Jahren stattfinden

November 2017

Das Erzbistum Paderborn erleichtert es den Gemeinden per Dekret, Wort-Gottes-Feiern am Sonntag einzuführen. Unter bestimmten Voraussetzungen ist es dann zudem möglich, in diesen Gottesdiensten die Kommunion auszuteilen. Grundlage der Neuregelung ist ein Modellprojekt im Pastoralen Raum Warburg.

2018
11. Juni 2018

Forum Evangelisierung in Dortmund

August / September 2018

Im Erzbischöflichen Generalvikariat finden Umstrukturierungen statt. Unter anderem wird die Hauptabteilungsleiterkonferenz (HAK) durch Management-Teams abgelöst.

8. Oktober 2018

Im Erzbistum Paderborn findet erstmals eine Frauenkonferenz statt.

2019
1. März 2019

Das Erzbistum Paderborn führt ein Beschwerde- und Konfliktmanagement ein.

April 2019

Nachdem der Beruf „Verwaltungsleitung“ ein Jahr lang in sechs Piloträumen erfolgreich erprobt wurde, erfolgt der Flächenstart für das ganze Erzbistum. Aufgabe der Frauen und Männer ist es, Pfarrer und Kirchenvorstände von Verwaltungsaufgaben zu entlasten.

Oktober 2019

Zum ersten Mal starten junge Theologinnen und Theologen eine zweijährige Berufseinführung mit dem Ziel Pastoralreferent/Pastoralreferentin.

1. Dezember 2019

Unter dem Eindruck der Ergebnisse der MHG-Studie wird der Synodale Weg der katholischen Kirche in Deutschland eröffnet. Ziel ist es, einen Aufbruch im Licht des Evangeliums zu wagen und Antworten auf drängende Fragen der Kirche zu finden. Die Themen lauten: Machtmissbrauch, Sexualmoral, Zölibat und die Rolle der Frau.

10. Dezember 2019

Zur 2. Frauenkonferenz versammeln sich 250 Frauen in Paderborn und kommen ins Gespräch mit der Bistumsleitung.

2020
3. Februar 2020

Im Rahmen des Synodalen Weges findet die erste Synodalversammlung in Frankfurt statt. Auch aus dem Erzbistum nehmen zahlreiche Delegierte teil.

März 2020

Die Corona-Pandemie greift um sich und wird das kirchliche Leben über ein Jahr lang prägen und einschränken. Veranstaltungen fallen aus oder finden digital statt. Das für den 13./14. November 2020 geplante Diözesane Forum wird aufs kommende Jahr verschoben, stattdessen soll am 14. November ein kleinerer Diözesantag stattfinden.

Mai 2020

In den 19 Dekanaten werden Konfliktanlaufstellen eingerichtet. Das Ziel: Konflikte frühzeitig und ortsnah zu bearbeiten und so zu verhindern, dass sie größer werden oder gar eskalieren.

1. Oktober 2020

Start des Projektes „Bündelung von Verwaltungsaufgaben“ zur Abschaffung von Doppelstrukturen in Generalvikariat, Gemeindeverbänden und Kirchengemeinden

14. November 2020

Aufgrund der kritischen Corona-Lage kann der Diözesantag nur digital stattfinden. Im Rahmen des Tages wird der Diözesane Weg 2030+ eröffnet, außerdem gibt Erzbischof Becker verschiedene Richtungsentscheidungen bekannt: Evangelisierung wird Leitkriterium für die Bistumsentwicklung, angekündigt wurden eine Weichenstellung für die pastoralen Laienberufe sowie eine Immobilienstrategie für 2021. Wortgottesfeiern mit Kommunionausteilung sind ab sofort freigegeben.

Paderborn, 14. November 2020: Digitaler Diözesantag im Liborianum.
Ab Dezember 2020

Hauptberufliche und Ehrenamtliche treffen sich in so genannten „digitalen Freiräumen“, um die beim Diözesantag aufgeworfenen Themen zu vertiefen.

2021
1. Januar 2021

Die drei Gemeindeverbände Hellweg, Hochsauerland-Waldeck und Siegerland-Südsauerland fusionieren zum Gemeindeverband Mitte.

1. März 2021

Das Diözesane Forum muss aufgrund der andauernden Pandemie ein weiteres Mal verschoben werden: Es findet nun nicht im Juni, sondern am 23. Oktober 2021 statt.

6. März 2021

Im Erzbistum Paderborn findet die 3. Frauenkonferenz statt – aufgrund der Corona-Pandemie in digitaler Form

 
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