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Quintett stellt sich zur Wahl

Am 8. Juni formiert sich die Regional-KODA neu
News
17. Mai 2021

Quintett stellt sich zur Wahl

Am 8. Juni formiert sich die Regional-KODA neu

Am 8. Juni 2021 finden die Wahlen zur Regional-KODA statt. Die KODA ist die Kommission zur Ordnung des Diözesanen Arbeitsvertragsrechts für die nordrhein-westfälischen (Erz-)Diözesen und damit quasi das gesetzgeberische Instrument der Katholischen Kirche zur Ausübung ihres Selbstbestimmungsrechts. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im kirchlichen Dienst schaffen in dieser paritätisch besetzten Kommission ein eigenes Arbeitsrechts-Regelungsverfahren.

Fünf Kandidatinnen und Kandidaten aus den kirchlichen Anstellungsträgern wie Erzdiözese, den Kirchengemeinden und kirchlichen Rechtsträgern (z.B. KiTas) stellen sich am 8. Juni für drei Plätze in der Regional-KODA zur Wahl. Christin Dederichs, Rafael Drejka, Johannes Schulte, Franz Smuga und Ingrid Sting haben sich bereit erklärt, für eine Amtsperiode von fünf Jahren diese verantwortungsvolle Aufgabe zu übernehmen. Nachfolgend stellen sich die zwei Frauen und drei Männer vor:

Christin Dedrichs

Christin Dedrichs arbeitet als Erzieherin in Kath. Kita St. Marien Siedlinghausen/ Winterberg:

„Die Komplexität der Arbeitsvertragsbedingungen interessieren mich schon seit Beginn meiner Tätigkeit. Durch meine langjährige berufliche Tätigkeit habe ich erfahren, wie wichtig die Interessenvertretung der Mitarbeiter ist. Ich stelle mich zur Wahl, um die Interessen der Beschäftigten im kirchlichen Dienst in der Regional KODA zu vertreten und um das bestmögliche für die Mitarbeiter zu erreichen. Ich möchte mich für die Mitarbeiter in den Bistümern einsetzen und im Interessenausgleich mit der Dienstgeberseite Lösungen auf Augenhöhe finden.“

Rafael Drejka

Rafael Drejka (34) arbeitet in der Personalverwaltung für Kindertageseinrichtungen beim Gemeindeverband Östliches Ruhrgebiet:

„Seit 2016 bin ich gewähltes Mitglied der Mitarbeiterseite der Regional-KODA NW. In meiner jetzigen Amtszeit konnte ich mich tatkräftig und gewinnbringend für unsere Bedürfnisse und Belange einsetzen. Gerne würde ich dies auch in der nächsten Amtszeit fortsetzen wollen. Darüber hinaus möchte ich – nicht nur für mich, sondern für Sie und Euch alle – weiter an den Aufgaben im Tarif- und Arbeitsrecht wachsen.“

Johannes Schulte

Johannes Schulte (53) war viele Jahre Gemeindereferent und ist seit 2011 in der Ehe-, Familien und Lebensberatung, Beratungsstelle Bielefeld und Höxter, beschäftigt:

„8 Jahre als Vorsitzender der MAV der EFL im Erzbistum haben mir gezeigt, dass Veränderungen und positive Entwicklungen auch nach anfänglichen Hürden und Schwierigkeiten möglich sind. Es lohnt, sich mit Ausdauer und Beharrlichkeit für die Interessen der Mitarbeitenden zu engagieren und mit langem Atem und Kreativität nach Lösungen und Kompromissen zu suchen. Vor der verantwortungsvollen Arbeit  in der KODA habe ich Respekt, aber ich bin sehr motiviert, mich in diese grundlegenden Themen für alle Kolleginnen und Kollegen in den unterschiedlichen Tätigkeitsfeldern einzuarbeiten und dann das Beste für uns alle zu erreichen.“

Franz Smuga

Franz Smuga ist KiTa-Einrichtungsleiter im Kath. Familienzentrum St. Kilian in Lichtenau:

„Als ehemaliger Vorsitzender der MAV Kath. Kitas Hochstift gem. GmbH war es mir schon immer ein wichtiges Anliegen, mich für die Belange und Rechte der Mitarbeiterschaft einzusetzen. Meine Motivation ist, den Pädagogen aus den Kindertageseinrichtungen eine Stimme zu geben, damit unsere Berufsgruppe in der KODA gut vertreten ist.“

Ingrid Sting

Ingrid Sting ist seit dem Frühjahr 2020 als MAV-Vorsitzende der Kita gGmbH Siegerland -Südsauerland in voller Freistellung tätig. Dieses Amt bekleide ich seit der Gründung der GmbH im Jahr 2010. Seit 1986 arbeitet sie als Erzieherin und war zuletzt auch als stellvertretende Leitung in einer Kindertagesstätte.

„Meine Inspiration: ‚Es ist nicht wichtig, wie groß der erste Schritt ist, sondern in welche Richtung er geht‘. Die Belange und die Interessen der Mitarbeiterschaft und die Gestaltung der Mitbestimmung sind und waren mir während der gesamten beruflichen Tätigkeit eine Herzensangelegenheit. Mir ist es ein Anliegen, in herausfordernden Verhandlungen ergebnisorientiert und kompromissbereit Ziele, Lösungen und Ergebnisse zu finden.“

 
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