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© Vatican Media/KNA
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Zeichen der Hoffnung für Rom, für die Welt, für Paderborn

Nach dem Tag der Papstwahl wandte sich Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz in einer Botschaft direkt an die Mitarbeitenden. Er bezeichnet die Wahl von Leo XIV. zum neuen Papst als große Stärkung – auch für den anstehenden Transformationsprozess im Erzbistum Paderborn.

Liebe Schwestern und Brüder im Erzbistum Paderborn, liebe Mitarbeitende und Engagierte,

die Spannung und das Warten haben ein Ende – und mit einem schlichten, tief berührenden Wort begann eine neue Etappe für die Weltkirche: „Friede sei mit euch allen!“ So sprach Papst Leo XIV. als er sich nach seiner Wahl zum ersten Mal zeigte. Und ich glaube: Viele von uns haben in diesem Moment gespürt, wie sehr wir diesen Frieden brauchen – in der Kirche, in unseren Herzen, in der Welt.

Friede sei mit euch allen!

Die Wahl von Papst Leo XIV. erfüllt mich mit Hoffnung. Hoffnung auf einen neuen Aufbruch, auf eine Kirche, die mit Mut, Barmherzigkeit und missionarischem Geist ihren Weg geht. Als ehemaliger Bischof in Peru, als Augustiner und als tief in der Weltkirche verankerter Hirte bringt Papst Leo XIV. einen Erfahrungsschatz mit, der uns alle bereichern kann. Sein Wahlspruch als Kardinal „Wir Vielen sind in diesem Einen (Christus) eins“ erinnert uns daran, was Kirche im Innersten zusammenhält: die Einheit in Christus, die wir als Gemeinschaft immer wieder neu entdecken und gestalten dürfen.

Im Bistumsprozess liegt Kraft zur Erneuerung

Diese Hoffnung teile ich auch für unseren Weg im Erzbistum Paderborn. Die kommende Etappe unseres Bistumsprozesses steht sehr bewusst unter dem Leitwort „Glauben.Gemeinsam.Gestalten. Wir nehmen mutig eine umfassende Neuausrichtung von Seelsorge und Verwaltung in den Blick. Ja, dieser Weg ist herausfordernd – für viele Mitarbeitende, für die Seelsorgenden, für unsere Gemeinden und für alle, die sich engagieren. Aber ich bin überzeugt: In aller Veränderung liegt auch eine Kraft zur Erneuerung, zur Vertiefung, zur Konzentration auf das Wesentliche.

Weiterhin am Prozess beteiligen

Ich bin zutiefst dankbar für alle, die diesen Weg bereits mitgestalten – und ich lade alle herzlich ein, sich einzubringen. Ihre Ideen, Ihre Fragen, Ihre Sorgen und Ihre Hoffnung sind entscheidend. Gemeinsam wollen wir Kirche sein, die auch morgen nahe bei den Menschen ist – dort, wo das Leben spielt. Wir bauen auf Ihre Beteiligung, Ihr Engagement, Ihre Gebete. Denn: Unsere Zukunft gelingt nur durch das gemeinsame Unterwegssein.

Papst Leo XIV. hat mit seinem Auftreten gezeigt, wie sehr er eine synodale Kirche lebt – eine Kirche im Miteinander, im Hören, im Dienen. Diese Haltung bestärkt mich und macht mir Mut, auch für unseren Transformationsprozess. Ich sehe seine Wahl auch als Zeichen der Kontinuität: Was Papst Franziskus begonnen hat, wird nicht enden – sondern in neuer Weise weitergehen. Und ebenso dürfen auch wir mit Hoffnung und voller Vertrauen auf unserem Weg bleiben: Gott geht mit uns durch alle Veränderungen hindurch.

Neuanfang soll Erzbistum Paderborn erfüllen und stärken

Ich bitte Sie von Herzen: Nehmen Sie unseren neuen Papst Leo XIV. in Ihr Gebet auf. Beten wir um Kraft, Mut und den Segen Gottes für seinen Dienst. Ich selbst nehme Sie alle in mein Gebet – dass die Hoffnung, die Freude und die geistliche Tiefe dieses Neuanfangs auch uns im Erzbistum Paderborn erfüllen und stärken möge.

Mit herzlichem Segensgruß

Ihr

+ Udo Markus Bentz

Erzbischof von Paderborn

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Jennifer Markwiok ist als Pilotprojekt in einem Beruf unterwegs, der durch den Bistumsprozess in jedem Seelsorgeraum etabliert wird: Sie ist Engagementfördererin. Sie erzählt davon, was die To-dos und Chancen in dem Beruf sind.
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