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© I'm friday / Shutterstock.com

„Würde unantastbar“ im Erzbistum Paderborn

Aktion stellt Menschenwürde und Demokratie in den Mittelpunkt

Auf kleinen Holztafeln sind eine Krone und die beiden Worte „Würde unantastbar“ eingebrannt. Sie stehen auf Schreibtischen, an Theken oder an Garderoben. Edel sehen sie aus, mit goldenen Verzierungen oder in den Farben des Regenbogens. Auf Instagram gibt es inzwischen unzählige Fotos von Menschen mit diesen Holztafeln an alltäglichen oder gesellschaftlich relevanten Orten wie Gedenkstätten.

„Unser Grundgesetz feiert Geburtstag und zur Europawahl wollen die Menschen zeigen, welche Werte ihnen wichtig sind“, beschreibt Stefanie Matulla von der Katholischen Erwachsenen- und Familienbildung (kefb) An der Ruhr die bundesweite Initiative. Beim Stadtfest DORTBUNT hat sie mit unzähligen Menschen kleine Holztäfelchen gebrannt und mit ihnen darüber gesprochen, wofür sie in unserer Demokratie brennen.

Im April stellte eine kleine Initiative, inspiriert von den königlichen Holzskulpturen von Diakon Ralf Knoblauch, die Aktion „Würde unantastbar“ der Öffentlichkeit vor. Es folgten Fernseh- und Radiobeiträge sowie Artikel in Zeitungen und im Internet. Die Referentinnen und Referenten der Abteilung bilden + tagen im Erzbischöflichen Generalvikariat waren bereits mit einer Ausleihbox mit Brennstempeln am Start. Auf dem parallel eingerichteten Instagram-Kanal wuerde.unantastbar.box werden die vielen Orte und Gelegenheiten im Erzbistum Paderborn dokumentiert, an denen Menschen für Menschenwürde und Demokratie brennen. Seitdem wurden bei kleinen Workshops und größeren Veranstaltungen z. B. in Bad Driburg, Warburg, Bielefeld oder Dortmund bereits hunderte von Holztafeln gebrannt und Gespräche geführt – und weitere Anlässe stehen bereits im Kalender: bei Libori auf dem Verbändeplatz, bei Stadtfesten, im Rahmen der Firmvorbereitung, in Bildungshäusern. Über den Instagram-Kanal stößt die Ausleihbox auch über die Grenzen des Erzbistums hinaus auf Interesse und Anfragen.

,Jesus als Konfliktmanager‘

Die kleinen Holztafeln sollen ein Zeichen setzen und ins Gespräch kommen. Manchmal sind sie Anstoß für eine Veranstaltung zum Thema Demokratie. Immer wieder sind sie Impuls für einen Gottesdienst zum Thema Würde. Und manchmal sind sie Ausgangspunkt für ein konkretes Zivilcouragetraining. „Sag was“ ist der Titel von einer kleinen Broschüre und Trainingsgrundlage bei Workshops mit dem Verein gewaltfrei handeln e.V. „Unsere Kooperationspartner arbeiten schon seit vielen Jahren mit Interessierten aus den Gemeinden oder mit dem Pastoralem Personal, wie ‚Jesus als Konfliktmanager‘ uns inspirieren kann“, so Nicola Maier von der kefb Ostwestfalen. Wir haben laufend Veranstaltungen, auch online, für Interessierte oder Gruppen, die sich intensiver mit dem Thema auseinandersetzen wollen. Die kefb-Standorte sind ansprechbar für Formate der politischen Bildung oder ggf. auch ganz neue Veranstaltungen, die sich zum Thema „Würde unantastbar“ ergeben.

Wer sich der Initiative www.wuerde-unantastbar.de anschließen möchte, kann sich eine Box mit Brennstempel und Informationsmaterial ausleihen. Ansprechpartner im Erzbistum Paderborn sind die kefb-Standorte An der Ruhr: Stefanie Matulla (stefanie.matulla@kefb.de), kefb Ostwestfalen: Nicola Maier (nicola.maier@kefb.de) und kefb Südwestfalen: Theresa Vollmer Ribeiro (theresa.vollmer-ribeiro@kefb.de). Haupt- und ehrenamtlich Engagierte können über das Social Intranet wir.desk einfach der offenen Gruppe „Würde unantastbar“ beitreten und dort im Kalender die selbstverwaltete Box buchen und für ihre Veranstaltungen nutzen.

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