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Thinking Thursday

Die neue Ideen-Schmiede im EGV
News
03. September 2019

Thinking Thursday

Die neue Ideen-Schmiede im EGV

Der erste Donnerstag im Monat ist im Generalvikariat seit einiger Zeit der Tag der kreativen Köpfe und Ideen. In der Cafeteria des Konrad-Martin Hauses findet der „Thinking Thursday“ statt, der Raum und Gelegenheit bietet, um einmal ungezwungen an neuen Ideen zu arbeiten. Dabei kann es sich um eigene Ideen oder die von Kollegen handeln, die im gemeinsamen Austausch vertieft und ausgearbeitet werden können.

Der „Thinking Thursday“ ist ein Teil der Bistumsentwicklung, die derzeit auf ein kleines Jubiläum zuläuft. Im Oktober können wir „5 Jahre Zukunftsbild für das Erzbistum Paderborn“ feiern, auf dessen Weg schon einige Früchte zutage gekommen sind. Mit dem „Thinking Thursday“ sollen nun noch mehr dazu kommen.

Markus Freckmann, der das Kreativlabor organisiert, hat uns ein paar weiterführende Fragen beantwortet:

Worum geht es beim Thinking Thursday?

Es geht um spielerische Kreativität. Keiner steht unter dem Druck, bis zu einem Termin die perfekte Lösung liefern zu müssen. Es gibt jeden Monat wieder einen Anlauf, bei dem vorhandene Ideen einen Tick besser gemacht werden oder völlig neue Ideen auftauchen.

Die Methode Design-Thinking fragt dazu konsequent danach, was für die Nutzer der Lösung ein Gewinn ist. Und sie kombiniert zwei unterschiedliche Denkrichtungen: in die Weite denken – aber sich irgendwann auf einen konkreten Weg fokussieren. Dieses Wechselbad zwischen volle Komplexität und auf einen einfachen Kern zusammendampfen ist anstrengend. Deshalb muss es spielerisch und ohne Erfolgsdruck passieren. Und es muss immer wieder passieren, damit sich eine richtig gute Lösung herausarbeitet.

Welche Ideen sind aus den vergangenen Treffen hervorgegangen?

Wir sammeln alle Ideen in einer Liste. Erstmal ist „Digitalisierung“ unser Thema und wer zum Thinking-Thursday kommt, kann die gesamte Liste sehen und seine Ideen dazu legen. Erste Ideen sind noch keine fertigen Lösungen, aber sie zeigen in eine Richtung, in der man weiter arbeiten kann.

Auf der Liste stehen zum Beispiel: IT-Ausstattung nicht mehr als Statussymbol vergeben, sondern so, dass jede und jeder selbst entscheiden kann, was sie oder er für eine gute Arbeit braucht; Patenschaften zwischen Digital-Natives und -Emigrants am Arbeitsplatz aufbauen; Pastorale Mitarbeiter wie/als Influencer positionieren. Eine Gruppe hat auch über die vielen Schwierigkeiten rund um Datenqualität und Datenschutz gesprochen. Dabei entstand die Idee, sich mal nicht vom Anspruch leiten zu lassen Lösungen zu finden, die auf die breite Masse aller Katholiken zugeschnitten sind, sondern andersherum zu denken. Dabei wird nur die Gruppe Interessierter betrachtet und der Ansatz vertreten „wer kirchliche Services möchte, meldet sich an und akzeptiert die Datenverarbeitung“.

Welche Möglichkeiten eröffnet der Thinking Thursday den Mitarbeitenden im EGV?

Es geht darum, mit anderen zusammen zu spielen – nicht mehr, aber auch nicht weniger. Wir richten den Raum so her, dass man mit Stiften und Plakaten gemeinsam mit anderen Ideen spinnen und Kaffee trinken kann. Zur spielerischen Kreativität gehört, dass sich nur wenige Ideen durchsetzen. Aber wer weiß vorher schon, wann und von wem der entscheidende Einfall kommt?

 
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