Herz und Bauch brauchen oft länger als der Kopf
Nach einer Übung zu den Themen Umgang mit Unsicherheit und Stärkung im Miteinander wartete ein ausführlicher Informationsblock zur pastoralen Transformation auf die Anwesenden. „Uns war die Botschaft wichtig, dass wir von den Unsicherheiten wissen, die ein solcher Prozess auslösen kann“, sagte Julia Fisching-Wirth aus dem Team Pastorale Laienberufe. „Auch wenn der Kopf es versteht, kommen Herz und Bauch oft nicht so schnell mit.“
Häufig erschwerten persönliche, existentielle Fragen die Möglichkeit, sich inhaltlich auf die Transformation einlassen zu können: Werde ich dann versetzt? Muss ich sogar den Wohnort wechseln? „Hier haben wir deutlich signalisiert, dass niemand gegen seinen Willen versetzt wird, sondern dass wir die Dinge gemeinsam entwickeln“, so Fisching-Wirth. Klar sei aber auch, dass neben den Anliegen der Seelsorgerinnen und Seelsorgern auch die Bedarfe der künftigen Seelsorgeräume sowie der Auftrag, den Kirche zu erfüllen habe, im Blick sein müssten.