Mit einem festlichen Abschluss im Tagungshaus St. Ulrich in Augsburg ist der Jahrgang 2025/26 des Programms „Kirche im Mentoring – Frauen steigen auf“ zu Ende gegangen. 23 Nachwuchskräfte aus neun deutschen (Erz-)Bistümern, zwei Diözesancaritasverbänden und dem Osteuropa-Hilfswerk Renovabis nahmen am aktuellen Durchgang teil.
Für das Erzbistum Paderborn waren Susanne Föller, Leiterin Team Weltkirche, und Marietheres Janoschka, Mitarbeiterin Arbeitsschutz mit System, als Mentees dabei. Begleitet wurden sie von Daniel Schröter, Abteilungsleitung Kirchengemeindliche Immobilien, und Astrid Fichtner-Wienhues, Pädagogische Gesamtleitung der kefb-Regionen.
Unter dem Motto „Wind unter die Flügel“ präsentierten die Mentees beim Abschlussabend ihre Projekte. Während des Festaktes würdigte Domdekan Msgr. Dr. Wolfgang Hacker das Engagement der Teilnehmerinnen. „Sie sind berufen, Zukunft zu gestalten – Sie übernehmen Verantwortung in einer Zeit voller Veränderungen.“ Für ihren weiteren Weg gab Wolfgang Hacker ihnen mit: „Doch ich wünsche Ihnen, dass dieser Respekt niemals größer wird als Ihre Freude am Gestalten.“
Seit dem Start von „Kirche im Mentoring – Frauen steigen auf“ im Jahr 2015 wurden insgesamt 261 Frauen aus 20 (Erz-)Bistümern, acht (Diözesan-)Caritasverbänden, sechs katholischen Hilfswerken sowie dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken auf ihrem Weg in Führung begleitet. Das Programm wird vom Hildegardis-Verein in Kooperation mit der Deutschen Bischofskonferenz durchgeführt und vom Bonifatiuswerk für die deutschen Bistümer unterstützt.
Der nächste Mentoring-Durchgang 2026/27 startet bereits in zwei Wochen mit 30 Tandems. Erstmals werden auch Tandems aus der deutschsprachigen Schweiz teilnehmen.
Wir haben die Tandems begleitet
Das Wir-Portal hat den Jahrgang 2025/26 von Beginn an begleitet. Zum Auftakt berichteten die Teilnehmenden aus dem Erzbistum Paderborn über ihre Erwartungen an das Mentoringprogramm. Kurz vor dem Abschluss gaben die beiden Tandems Einblicke in ihre Erfahrungen, ihre persönliche Entwicklung und die Frage, was gute Führung heute ausmacht.