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© Nadja Ikonomopoulos / Erzbistum Paderborn
© Nadja Ikonomopoulos / Erzbistum Paderborn

Mentoring stärkt Frauenkarrieren. Werte vermitteln, Haltung entwickeln

Beim jährlichen Treffen des Programms „Kirche im Mentoring – Frauen steigen auf“ im Liborianum rückten Werte, Führungshaltung und die Gestaltung von Entwicklungschancen in den Mittelpunkt. Das Erzbistum Paderborn zieht nach sieben Jahren eine positive Bilanz und will das erfolgreiche Mentoring weite

Frauen stärken. Netzwerke erweitern

Seit sieben Jahren beteiligt sich das Erzbistum Paderborn am Programm „Kirche im Mentoring – Frauen steigen auf“ des Hildegardis-Vereins. Mittlerweile haben hier 17 Frauen erfolgreich teilgenommen und ihre beruflichen Perspektiven erweitert. Beim Treffen am 12. November 2025 im Liborianum zeigte sich erneut, wie stark das Netzwerk wächst. Zum ersten Mal waren auch Vertretende von Schulen anwesend. Diese neue Perspektive empfanden viele als Bereicherung, da sie das Verständnis für Führungsrealitäten in unterschiedlichen kirchlichen Arbeitsfeldern vertieft. Unter den Teilnehmenden befanden sich die Mentees und Mentorinnen der Durchgänge 2024/2025 und 2025/2026 sowie Führungskräfte wie Generalvikar Thomas Dornseifer, Herr Rosenberger und Herr Majer-Leonhard.

Haltung vermitteln. Werte leben

Ein Schwerpunkt des Treffens lag auf der Frage, wie Führungskräfte Werte glaubwürdig vermitteln können. Diskutiert wurde, welche Haltung Führung überhaupt ausmacht, wie sich Werte schulen lassen und welche Formen des Wertemanagements in Organisationen sinnvoll sind. Eine offene Feedbackkultur, die Bereitschaft zu Veränderung und Räume für Austausch gelten dabei als zentrale Bausteine. Die Grundlage bildet die Bewusstmachung eigener Denkmuster und der Mut, diese zu hinterfragen.
Stefanie Berns, Leiterin der Personalentwicklung und Moderatorin des Treffens, betonte, dass gerade im Transformationsprozess des Erzbistums die Vermittlung von Kultur und Werten wichtiger denn je sei. Dabei spiele eine zunehmend wichtige Rolle, sich mit Diversität, unbewussten Vorannahmen und dem eigenen Umgang mit Unsicherheiten und Ambiguitäten auseinanderzusetzen. Dies könne zum Beispiel in einem ersten Schritt über die Teilnahme an entsprechenden Fortbildungen geschehen.

Chancen nutzen. Herausforderungen annehmen

In den Rückmeldungen der Mentees zeigte sich, wie wertvoll der Austausch mit der Bistumsleitung wahrgenommen wird. Der Termin zur Würdigung der ausscheidenden Mentees und zur Begrüßung der neuen Teilnehmenden gilt als wichtiges Zeichen der Wertschätzung. Gerade der direkte Dialog mit Generalvikar Dornseifer wurde als seltene und daher umso bedeutendere Gelegenheit hervorgehoben.
Thematisiert wurde auch, wie Frauen gezielt Entwicklungsperspektiven eröffnet werden können. Ein Ansatz ist die Tandem-Führung. Zwei Teilzeitkräfte teilen sich eine Leitungsposition. Sie bietet neue Chancen für Vereinbarkeit. Zugleich bringt sie Herausforderungen mit sich. Etwa eine klare Aufgabenverteilung, die Passung der Persönlichkeiten sowie flexible Rahmenbedingungen insbesondere für Mitarbeitende mit Careverantwortung. Auch eine Sensibilisierung für zeitliche Grenzen, zum Beispiel bei Abendterminen, wurde angesprochen. Generalvikar Dornseifer betonte, wie wichtig es sei, sich als Leitungstandem gut abzustimmen und sich Zeit für Führungs- und Leitungsaufgaben zu nehmen.

Weiterentwicklung sichern. Mentorinnen und Mentoren gewinnen

Das Erzbistum Paderborn will das Mentoringprogramm fortführen und weiter ausbauen. Die Teilnehmenden sind überzeugt. Gerade jetzt braucht es Initiativen, die Frauen stärken und eine moderne Führungskultur fördern. Die Ausschreibung des Durchgangs 2026/2027 wird rund um den Jahreswechsel erfolgen; interessierte Frauen, die sich für einen Menteeplatz bewerben möchten und Führungskräfte, die die Rolle des Mentors/der Mentorin einnehmen möchten, können sich bereits jetzt bei Stefanie Berns melden.

Mit Julia Brodersen-Schäfers und Carmen Matery-Meding, Valerie Renken und Michaela Maas sowie Marietheres Janoschka und Astrid Fichtner-Wienhues sowie Susanne Föller und Daniel Schröter, wächst eine neue Generation von Frauen und Männern, die Verantwortung übernehmen und das Erzbistum aktiv mitgestalten wollen.

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