Kinder und Jugendliche können von belastenden oder traumatischen Erfahrungen geprägt sein. Diese Erfahrungen wirken sich häufig auf Beziehungen, Vertrauen, Kommunikation und das Verhalten aus. Für Präventionsfachkräfte ist es daher wichtig, die Grundlagen einer traumasensiblen Haltung zu kennen und in ihre Präventionsarbeit einzubeziehen.
Im Fach- und Austauschtreffen beschäftigen wir uns mit der Frage, wie Präventionsarbeit so gestaltet werden kann, dass sie Schutz, Sicherheit und Beteiligung fördert. Eine traumasensible Haltung hilft dabei, Signale von Belastung besser zu verstehen, Grenzverletzungen vorzubeugen und sichere Räume für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene zu schaffen.
Als Referentin konnten wir Friederike Strugholtz, Traumapädagogin und Präventionsbeauftragte des Bistums Osnabrück, gewinnen. Sie vermittelt praxisnah die Grundlagen einer traumasensiblen Haltung und zeigt auf, welche Bedeutung diese für die Präventionsarbeit in Einrichtungen, Verbänden und pastoralen Kontexten hat. Neben fachlichen Impulsen bietet das Treffen Raum für Austausch, Reflexion und Vernetzung.