Erwachsene in vulnerablen Lebenssituationen bringen häufig Erfahrungen mit, die ihr Erleben, Denken und Handeln nachhaltig prägen. Für Präventionsfachkräfte nach der Präventionsordnung des Erzbistums Paderborn ist es daher wichtig, die Bedeutung von Traumaerfahrungen zu kennen und eine traumasensible Haltung in ihrer Präventionsarbeit zu entwickeln.
Im Rahmen des Fach- und Austauschtreffens setzen wir uns mit der Frage auseinander, wie Präventionsarbeit so gestaltet werden kann, dass sie Sicherheit, Vertrauen und Selbstbestimmung fördert. Dabei stehen weniger therapeutische Ansätze als vielmehr die eigene professionelle Haltung und deren Bedeutung für wirksame Prävention im Mittelpunkt.
Referentin ist Friederike Strugholtz, Traumapädagogin und Präventionsbeauftragte des Bistums Osnabrück. Sie gibt praxisnahe Einblicke in die Grundlagen einer traumasensiblen Haltung und zeigt auf, wie diese Menschen in vulnerablen Situationen stärken und zu einer Kultur des achtsamen Umgangs beitragen kann. Neben fachlichen Impulsen bietet das Treffen Raum für Austausch, Reflexion und Vernetzung.