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© Stappert / Abtei Königsmünster
© Stappert / Abtei Königsmünster

Zwölf Absolventen schließen Ausbildung „Stille verstehen und vermitteln“ ab

Nach zwei Jahren intensiver Praxis beenden zwölf Engagierte ihre Ausbildung in Meditation und Kontemplation – eine Neuauflage ist bereits in Planung.

Zwölf Frauen und Männer haben ihre Ausbildung Stille verstehen und vermitteln jetzt in der Abtei Königsmünster erfolgreich abgeschlossen. Damit geht die erste zweijährige Ausbildungsrunde dieser Art im Erzbistum Paderborn zu Ende.

In den vergangenen zwei Jahren haben die Teilnehmenden die Praxis der Meditation und Kontemplation vertieft. Sie lernten, Menschen in die Erfahrung der Stille einzuführen und Gruppen eigenverantwortlich zu begleiten. Auch die Auseinandersetzung mit zentralen Texten der christlichen Mystik war Teil der Ausbildung – von den Kirchenvätern bis zu spirituellen Lehrern der Gegenwart.

„Das Bedürfnis nach Stille und geistlicher Vertiefung ist in unserer Zeit groß. Die Absolventinnen und Absolventen haben sich auf diesen Weg eingelassen und sind nun befähigt, Räume der Stille zu öffnen“, betont Daniel Rumel, Referent für Ehrenamtsbegleitung und Förderung sowie Theologische Bildung im Erzbistum Paderborn.

Spirituelle Praxis in die Gemeinden tragen

Die Absolventen bringen ihr Wissen und ihre Erfahrungen nun in ganz unterschiedlichen Kontexten ein: Sie können Meditationskreise gründen, geistliche Übungen anbieten und Orte der Stille in Pfarreien, Initiativen und Gemeinschaften schaffen. So helfen sie anderen, die Tiefe christlicher Spiritualität neu zu entdecken. Die Ausbildung war die erste ihrer Art im Erzbistum. Sie zeigt, wie spirituelle Bildung Menschen befähigen kann, Glauben und Praxis miteinander zu verbinden. Aufgrund des Erfolges und der hohen Nachfrage ist bereits eine Neuauflage in Planung. „Die Absolventinnen und Absolventen tragen dazu bei, dass Stille und Kontemplation ein fester Bestandteil kirchlichen Lebens werden können. Das ist ein großer Gewinn für unser Bistum“, so Daniel Rumel.

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