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© Uli Thome
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Zusammen wachsen lassen

Die Kartoffelaktion 2023 zum Erhalt des Reichtums der Schöpfung und zur Förderung des heimischen Kartoffelanbaus

King Edward, Cheyenne, Gaiane, Sieglinde und Desiree – so heißen fünf alte und seltene Kartoffelsorten. Kaum eine andere Pflanze im Gemüsebeet ist so nahrhaft, so abwechslungsreich in der Zubereitung und so vielfältig im Aussehen wie die Kartoffel, jedoch gerät sie oft einmal in den Hintergrund. Bei der Kartoffelaktion 2023 können daher diese fünf Sorten gewonnen werden, um sie Daheim selbst anbauen zu können. Ziel der Aktion ist es alte beziehungsweise seltene Kartoffelsorten zu erhalten, den Reichtum der Schöpfung zu wahren und zu mehren und durch den heimischen Kartoffelanbau gleichzeitig das Klima zu schützen.

Anbau im Pflanzkübel oder auf dem Balkon möglich

Wer mitmachen möchte, meldet sich vom 16. Februar bis zum 2. März unter www.kartoffelaktion.de an und ist damit automatisch im Lostopf für die Sets mit den fünf bunten Kartoffelsorten. Insgesamt werden dieses Jahr bundesweit 3200 Kartoffelsets verschenkt. Wer kein Set gewinnt, aber dennoch mitmachen möchte, kann sich natürlich selbst diese oder andere Kartoffelsorten bei einem regionalen Kartoffelbauern oder Landhandel kaufen.

Denn egal, ob gewonnen oder gekauft, jede teilnehmende Person erhält von März bis Oktober den Kartoffel-Newsletter, die sogenannten Kartoffelbriefe, und findet dort neben spirituellen Impulsen auch viele Tipps und Tricks zum Kartoffelanbau. Denn Kartoffeln lassen sich nicht nur im Garten anbauen, sondern auch im Pflanzkübel vor dem Haus oder im Eimer auf dem Balkon. Daher sind in diesem Jahr neue Informationen dabei wie zum Beispiel zum Äugeln von Kartoffeln, zum Ziehen von Kartoffelpflanzen aus Stecklingen oder auch zum Umgang mit Wühlmäusen.

Kartoffelbriefe begleiten durch das Anbaujahr

Die spirituellen Texte in den Kartoffelbriefen betten die Aktion in kirchlich motiviertes Handeln zur Bewahrung der Schöpfung ein. Sie begleiten die Teilnehmenden durch das Anbaujahr und passend zur ökumenischen Ausrichtung der Kartoffelaktion verfassen diese Texte im Wechsel evangelische und katholische Autorinnen und Autoren. Da sich außerdem erfahrungsgemäß viele Kindergärten und Schulen beteiligten, richtet sich die Hälfte der Schöpfungsimpulse in diesem Jahr an Kinder.

Das Mitmach-Projekt, das seinen Ursprung in einer Mannheimer Gemeinde hat, ist mittlerweile eine Gemeinschaftsaktion der Erzbistümer Freiburg und Paderborn, der Bistümer Augsburg, Limburg und Rottenburg-Stuttgart sowie der Evangelischen Landeskirchen in Baden und von Westfalen. 2019 wurde die Aktion in Freiburg auf Diözesanebene ausgeweitet, ein Jahr später beteiligen sich bereits drei Diözesen und 2021 und 2022 fand die Kartoffelaktion als ökumenische Gemeinschafts-Aktion mit fünf bzw. sechs beteiligten (Erz-)Bistümern und Landeskirchen statt.

Ausführliche Informationen gibt es im Internet: www.kartoffelaktion.de

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