Im Interview mit Pater und Referent Christoph Wrembek SJ stellt sich heraus, was Zuwendung bewirken kann und wie wir aus christlicher Sicht mit Tätern umgehen sollten.
Wie viel Freiheit braucht ein Mensch, um über sein Leben und seine Zukunft nachzudenken? Und was bedeutet Freiheit für Menschen, deren Alltag durch die Grenzen des Justizvollzugs bestimmt ist? Mit diesen Fragen haben sich rund 50 Tätige in der Gefängnisseelsorge aus den deutschen Bistümern bei der bundesweiten Studientagung in Paderborn beschäftigt.
Vom 5. bis zum 9. Oktober kamen sie im Liborianum zusammen, um Erfahrungen auszutauschen, fachliche Impulse aufzunehmen und gemeinsam über ihre Arbeit nachzudenken.
Unter dem Leitwort „Zur Freiheit berufen: Möglichkeiten und Grenzen im Justizvollzug“ ging es um Schuld und Verantwortung, um die Grenzen des Vollzugs – vor allem aber um die Frage, wie Menschen trotz ihrer Vergangenheit neue Perspektiven entwickeln können.