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© Moritz Kröner / Erzbistum Paderborn
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„Wir gestalten eine zukunftsfähige Kirche“ Auftakt der digitalen Mitarbeitendeninformation

Hohe Beteiligung und klare Botschaften prägten die digitale Mitarbeitendeninformation. Die Verantwortlichen stellten zentrale Erkenntnisse, den Phasenplan und den weiteren Kurs bis 2027 vor.

Eine digitale Mitarbeitendeninformation zur Transformation der Verwaltung im Erzbistum Paderborn fand am Donnerstagvormittag mit hoher Beteiligung statt. Über 520 Mitarbeitende hatten sich eingewählt, um von Generalvikar Thomas Dornseifer, Gemeindeverbands-Geschäftsführer Sebastian Schrage, Diözesankökonom Volker Mauß und Programmleiterin Stefanie Müting, die neusten Informationen rund um die Transformation der Verwaltung zu erfahren. Die vier Verantwortlichen für den Transformationsstrang im Bistumsprozess „Galuben.Gemeinsam.Gestalten.“ nutzten den Einstieg, um ihren Dank und ihre Wertschätzung auszusprechen. Sie würdigten das hohe Engagement und die konstruktive Haltung vieler Mitarbeitender angesichts der anstehenden Veränderungen. „Danke an das hohe Interesse an der wir.desk-Gruppe. Bitte informieren Sie sich weiter, das ist wichtig“, betonte Volker Mauß.

Im Anschluss startete Stefanie Müting mit der Präsentation und stellte das zentrale Ziel des gesamten Transformationsprozesses heraus. „Wir gestalten eine zukunftsfähige Kirche mit einer Verwaltung, die klar, wirksam und unterstützend ist.“ Das Vorgehen ist strategisch ausgerichtet, eng mit der Transformation der Pastoral verzahnt und wird gemeinsam getragen – ein zentraler Gedanke, der sich durch die gesamte Veranstaltung zog. „Wir müssen als Christen auch an Wachstum denken“, sagte Generalvikar Dornseifer.

„Bringen Sie sich ein!“ Dank und Ermutigung aus der Leitung

Generalvikar Dornseifer dankte allen Mitarbeitenden für ihren hohen Einsatz in einer Phase, in der Transformation und Tagesgeschäft parallel laufen. „Die wahre Arbeit liegt bei uns allen.“ Er verwies auf die Expertise von KPMG als Unterstützung, betonte aber die Bedeutung des Engagements der Mitarbeitenden. Volker Mauß dankte für das starke Interesse am Transformationsprozess, der sich am Interesse an der neuen wir.desk-Gruppe „Mitarbeitende der Verwaltung“ zeige, knapp 400 Gruppeneintritte gibt es bereits. Stefanie Müting hob die Ausrichtung beider Projektstränge Bistumsverwaltung und Kita-Holding auf das gemeinsame Ziel einer leistungsstarken und kundenorientierten Verwaltung hervor. Mit der Präsentation wurden auch die „Ergebnisse der Analysephase “ gezeigt. Heterogene Prozessreife, unterschiedliche IT-Landschaften und unklare Verantwortlichkeiten prägen die Ausgangslage. Die Erkenntnisse bilden das Fundament für die weiteren Schritte. Volker Mauß vertiefte den Gedanken der Sorgfalt. Der Aufbau einer zukunftsfähigen Verwaltung gleiche einem Hausbau. „Wenn das Fundament nicht stimmt, wird das Haus brüchig.“ Daher sei die Bestandsaufnahme bewusst gründlich erfolgt. „Das hört sich nach viel Arbeit an, aber es ist bewältigbar – mit Ihnen!“

Prozesse, Zeitplan und ein solides Fundament „Das ist machbar. Mit Ihnen!“

Einen Überblick über die kommenden Monate gab Sebastian Schrage anhand des Charts „Phasen in der Verwaltungstransformation“. Über 1.000 Prozesse wurden identifiziert – nun beginnt eine etwas ruhigere, aber entscheidende Phase: Auf Basis der Erkenntnisse der Bestandsaufnahme wird ein künftiges Zielbild für die neue Verwaltung entwickelt. Noch recht abstrakt und ohne Blick auf einzelne Teams und Arbeitsplätze. Aber es ist Voraussetzung für die anschließende Umsetzungsplanung. Erst dann sind konkrete Konsequenzen für die zukünftigen Aufgaben und Arbeitsorte abzusehen. „Sie werden nicht allein gelassen. Aufgaben verändern sich, aber nicht abrupt“, ermutigt Sebastian Schrage.

Generalvikar Dornseifer berichtete außerdem vom Treffen der leitenden Projektbeteiligten aus Gemeindeverbänden, Generalvikariat und der Unternehmensberatung KPMG, zum Erreichen des ersten Meilensteins und zum Start in die neue Projektphase. Das Resümee sei eindeutig positiv gewesen. „Es war ein sehr schönes WIR-Gefühl – wir können gemeinsam wirklich etwas Großes bewegen.“ Er betonte zudem, dass er sich mindestens wöchentlich, manchmal sogar häufiger, mit Generalvikar Michael Bredeck austausche. Beide Transformationsstränge seien so eng miteinander verbunden und würden bewusst abgestimmt, um ein gemeinsames, stimmiges Gesamtbild zu entwickeln. Und auch auf Ebene der Koordinierenden Leitungen und durch die übergreifende Zusammenarbeit in Projekten und Teilprojekten ist gewährleistet, dass die Transformation der Pastoral und die Transformation der Verwaltung gut aufeinander abgestimmt voranschreiten.

„Es wird keinen Stellenabbau geben.“ Sicherheit und klare Aussagen zur Zukunft

Ein eigener Schwerpunkt der Veranstaltung lag auf der Frage nach Arbeitsplätzen und Perspektiven. Mehrere Aussagen machten deutlich. „Es wird keine betriebsbedingten Kündigungen geben“. Arbeitsplätze und Standorte bleiben erhalten. Veränderungen sind notwendig, werden aber behutsam und planvoll erfolgen. Generalvikar Dornseifer legte Wert auf klare Botschaften. „Wir möchten Ihnen Sicherheit bieten durch Leitplanken. Und wir möchten ein Narrativ korrigieren: Arbeitsplätze werden nicht gekürzt.“ Auch Fragen nach Mehrarbeit, geänderten Aufgabenbereichen oder neuen Zuständigkeiten wurden offen angesprochen. Es werde Priorisierungen geben, kreative Lösungen je nach Fachbereich und enge Zusammenarbeit mit Personalentwicklung und Personalabteilung. „Wir müssen schauen, welche Wege möglich sind.“

Fragen aus der Belegschaft enge Verzahnung mit der Pastoral und gelebte Synodalität

Mehrere eingereichte Fragen drehten sich um die Verbindung von Pastoral- und Verwaltungstransformation. Dornseifer hob die enge Zusammenarbeit hervor, etwa durch monatliche Sitzungen der Erzbischöflichen Leitungskonferenz und regelmäßige Abstimmung zwischen den beiden Generalvikaren. „Wir verantworten zwei Prozesse, die einander bedingen.“ Auch externe Rückmeldeschleifen fließen ein. Die Dekanate arbeiten an der Umschreibung der Seelsorgeräume mit, es gibt Treffen mit Bürgermeistern sowie einen neu gegründeten Diözesanpastoralrat, der mit großer Besetzung viele Fragen berate. Die Mitarbeitenden sollen sich als Multiplikatoren verstehen. Sebastian Schrage formulierte es klar: „Berichten Sie von den Inhalten und tragen Sie es weiter.“ Volker Mauß ergänzte zum Schluss: „Schreiben Sie uns. Wir möchten das größtmögliche WIR erreichen.“

Gut informiert bleiben alle Kanäle auf einen Blick

Damit alle Mitarbeitenden kontinuierlich und transparent auf dem Laufenden bleiben gibt es die regelmäßige Info-Mail „Das Wir gestalten. Verwaltungstransformation aktuell“ sowie die wir.desk-Gruppe „Mitarbeitende der Verwaltung“ sowie als Kontaktadresse die Mailadresse bistumsprozess@erzbistum-paderborn.de.

Weiter Informationen finden sich auf www.bistumsprozess.de. Auf der Homepage gibt es ein ausführliches FAQ, das laufend aktualisiert wird und möglichst viele Frage aufgreift.

Die Präsentation der Mitarbeitenden-Information finden Sie zudem in der wir.desk-Gruppe.

Präsentation zur Mitarbeitenden-Information

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