„Wir verstehen es als gesellschaftlichen Auftrag, das Ehrenamt zu stärken“, sagt der Leiter der kefb Ostwestfalen, Daniel Burghardt. „Das gute Miteinander in unserem Land kann nur dann funktionieren, wenn sich die und der Einzelne im Rahmen ihrer oder seiner Möglichkeiten einbringt und wir die Demokratie nachhaltig fördern.“
Die kefb verfügt bereits über ein reiches Kursangebot, das von derzeit rund 350 Honorarkräften mit vielfältigen Kompetenzen sichergestellt wird. Dazu zählen Kurse zur Stressbewältigung, zur Kommunikation oder ein Training, wie man mit Konflikten umgeht. „Wir sind aber stets für Vorschläge offen und entwickeln unser Angebot fortwährend weiter“, sagt Julia Engels, Stellvertretende Leitung der kefb Ostwestfalen. „Die kefb baut ihr Bildungsangebot gezielt für Menschen aus, die sich ehrenamtlich für Andere in den unterschiedlichsten Lebenslagen engagieren. In unseren Kursangeboten vermitteln wir praktische Fähigkeiten für den Alltag – etwa eine klare, alltagsorientierte Kommunikation oder den Umgang mit sprachlichen Hürden.“
Kooperationen, etwa mit Palliativ-Netzwerken in Ostwestfalen, verdeutlichen die enge Verbindung zwischen kirchlicher Bildungsarbeit und gesellschaftlichen Anforderungen.
„Wir wollen sichere Fundamente für die Stützen der Gesellschaft, also für die Ehrenamtlichen, bauen“, sagt Daniel Burghardt. „Unser vielfältiges Kursangebot stößt auf positive Resonanz der Teilnehmerinnen und Teilnehmer und das zeigt uns, dass wir damit den richtigen Weg beschreiten.“