Mehr als eine Ausstellung
Deshalb soll es nicht beim Anschauen der Installation bleiben. Das Gemeindeteam hat gemeinsam mit Partnern ein Programm entwickelt, das „lichtgebündelt“ auf unterschiedliche Weise aufgreift.
Eröffnet wird die Installation am Freitag, 9. Oktober, im Rahmen des Lichterabends in Oberrödinghausen. Nicht nur die Kirche, sondern auch der Alte Hammer, das Labyrinth und der Wald werden an diesem Abend in Licht getaucht und durch Wege mit Licht und Klängen miteinander verbunden.
Schon am folgenden Tag, 10. Oktober, wird um 17 Uhr eine Wortgottesfeier mit dem Kirchenchor St. Josef Lendringsen gefeiert. Am 18. Oktober lädt Petra Stoffel unter dem Titel „ich bin der ich bin“ zu einem Vision-Workshop ein. Mit Liedern und Texten können die Teilnehmenden der Frage nachgehen, welche Vision sich wie ein „goldener Faden“ durch das eigene Leben ziehen könnte.
Auch der Kirchenraum selbst wird zum Thema: Bei einer Führung am 25. Oktober richtet Maria Neuhaus den Blick unter anderem auf die „Mystik der Leere“ und die Fenster der Kirche. Deren Prismen brechen das einfallende Licht und prägen die besondere Atmosphäre des Raumes. Eine Schreibwerkstatt mit Marie-Simone Scholz am 30. Oktober eröffnet einen weiteren Zugang zur Installation.
Die Kunstinstallation kann bis zum 15. November sonntags von 14 bis 17 Uhr besucht werden. Auch danach geht das Programm weiter: Am 27. November ist das Ensemble CANTEREMO zu Gast. Im Anschluss ist Begegnung bei Wein und Brot geplant.
Kirche, Kunst und Kultur als Profil
Seit vielen Jahren kümmern sich Ehrenamtliche darum, den besonderen Kirchort Maria Königin des Friedens zu erhalten und weiterzuentwickeln. Dahinter steht die Idee, die Kirche Maria Königin des Friedens langfristig als spirituellen Raum für Kirche, Kunst und Kultur zu profilieren. Die Pläne reichen bereits bis 2028. Vorgesehen sind weitere Konzerte und Ausstellungen, Lesungen und Workshops. Der Kirchort möchte erneut auch am „Spirituellen Sommer“ und an den Oberrödinghauser Lichterabenden teilnehmen. Geplant sind außerdem Ausstellungen zu Flucht und Frieden sowie weitere Kooperationen mit Partnern aus Menden und der Region.