„Das ist ein wichtiger Schritt“, sagte Konrad J. Haase, Leiter des Teams Gemeinden anderer Muttersprachen und Riten im Bereich Pastorale Dienste, zur gemeinsamen Teilnahme. Seit 2022 findet der Pastoraltag jährlich statt. Während bei den bisherigen vier Veranstaltungen vor allem die Themen und Perspektiven der Gemeinden anderer Muttersprachen und Riten im Mittelpunkt standen, ging es diesmal darum, mit Vertreterinnen und Vertretern deutschsprachiger Gemeinden ins Gespräch zu kommen und einen gemeinsamen Lernweg einzuschlagen. Schließlich fordern auch die neuen Leitlinien der Deutschen Bischofskonferenz den Weg hin zu einer „interkulturellen Communio“.
Den Auftakt bildete ein internationaler Gottesdienst in der Kapuzinerkirche, bei dem die sprachliche Vielfalt auch in der Liturgie zum Ausdruck kam. Die Fürbitten wurden in verschiedenen Sprachen gehalten und Lieder mehrsprachig gesungen. Auf die englische Lesung und das Evangelium auf Deutsch folgte die deutsche Predigt von Vikar Dr. Victor Anoka. Anschließend beschäftigten sich die Teilnehmenden mit ihrem eigenen Kulturverständnis und den unterschiedlichen Prägungen, die das Zusammenleben und die Zusammenarbeit beeinflussen.