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Über 30 Fachleute im regelmäßigen Austausch über Fortschritte, Strukturen und Ziele

Zwischenstand und Update zur Verwaltungstransformation im Rahmen des Bistumsprozesses

Die Projektverantwortlichen und Leitungen der Teilprojekte im Prozess der Verwaltungstransformation haben sich am 20. August 2025 erstmalig zum monatlichen Jour fixe digital zusammengeschaltet. Nach dem Kick-off am 2. Juli im Liborianum haben sich über 30 Personen aus den drei Gemeindeverbänden und dem Erzbischöflichen Generalvikariat sowie aus einer Reihe weiterer Spezialisten ausgetauscht, über Projektfortschritte informiert und sich auf Zielperspektiven und gemeinsame Arbeitsstrukturen verständigt. Als operative Programmleitung der Verwaltungstransformation begrüßte Stefanie Müting, die zusammen mit Philipp Lahrmann durch die Sitzung führte.

Dem Glaubensleben im Erzbistum dienen

Deutlich wurde die Vielschichtigkeit des Gesamtprozesses. Bistums- und Kitaverwaltung sind kein Selbstzweck, sondern dienen dem Glaubensleben im Erzbistum Paderborn. Transformation kann nur gelingen, wenn sie sich an den Bedarfen der Pastoralteams, Gremien und Engagierten in der Fläche ausrichtet.

Aus diesem Grund ist Tobias Heinrich als Leiter der Koordinierungsstelle der Pastoraltransformation regelmäßiger Teilnehmer im Jour fixe der Verwaltungstransformation. „Wir müssen strangübergreifend zusammenarbeiten,“ lautete sein Fazit. Als Beispiel nannte er die anstehende Umschreibung der maximal 25 Seelsorgeräume und die damit verbundenen, perspektivisch anstehenden Fusionen von Kirchengemeinden. Keine Fusion ohne Expertinnen und Experten aus Bereichen wie Recht, Finanzen, Personal oder IT. Ein anderes Beispiel ist der Ausbau einer digitalen Infrastruktur, die es einerseits ermöglicht, andere Kanäle der Glaubensverkündigung zu nutzen und andererseits die Verwaltung als serviceorientierten Dienstleister zu erleben.

Veränderung kommunikativ begleiten

Vorgestellt wurde außerdem das Team Veränderung und Kommunikation unter der Leitung von Mareike Flore (Abteilung Entwicklung im Erzbischöflichen Generalvikariat), Agnes Heinze (Gemeindeverband Ruhr), Heike Meyer (Abteilung Kommunikation  im Erzbischöflichen Generalvikariat) und Markus Etscheid-Stams (KPMG). Durch Begleitung, Befähigung, Information und Dialog sorgen sie gemeinsam mit weiteren Mitarbeitenden zukünftig dafür, dass Engagierte und Interessierte informiert und Potentiale ausgeschöpft werden und das Zusammenwachsen zur neuen Kirchenverwaltung der Zukunft gelingt.

Vorgestellt wurde auch die Auswertung der sogenannten Reifegradanalyse, einer Selbsteinschätzung zum Entwicklungsgrad verschiedener Bereiche und Themen, die in allen Teilprojekten per Befragung durchgeführt wurde. Daniela Lindenau, KPMG, stellte die Ergebnisse vor.  Aus ihnen werden zusammen mit den Erkenntnissen aus den aktuell durchgeführten Bestandsaufnahmen aller Verwaltungsprozesse im Erzbischöflichen Generalvikariat und den Gemeindeverbänden konkrete Handlungsbedarfe abgeleitet.

 

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