Leitungsverantwortliche aus den Pastoralen Räumen des Erzbistums Paderborn sind am Donnerstag zu ihrer Jahreskonferenz in Paderborn zusammengekommen. Gemeinsam mit der Bistumsleitung nahmen sie den aktuellen Stand der Transformation der Pastoral im Rahmen des Bistumsprozesses „Glauben. Gemeinsam. Gestalten.“ in den Blick, diskutierten zentrale Themen für die kommenden Jahre und reflektierten ihre eigene Rolle im Veränderungsprozess.
Zum Auftakt setzte Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz einen geistlichen Impuls, der sich an den Worten des Propheten Jeremia orientierte. Darin erinnerte er daran, dass strukturelle Reformen allein nicht ausreichen, wenn die geistliche Dimension aus dem Blick gerät. „Der Prophet Jeremia warnt uns vor einer Verschiebung, dass neben allem Reformieren und Transformieren Gott nur noch die fromme Überschrift bleibt.“ Der Transformationsprozess im Erzbistum Paderborn dürfe deshalb nicht nur eine organisatorische Aufgabe sein. Entscheidend sei die Haltung, aus der heraus Veränderungen gestaltet werden. „Wir erfinden diese Kirche nicht neu. Sondern wir fragen: Wo sind die Quellen? Wer sind wir als Kirche von Christus her?“, so der Erzbischof.