Ferienorte sind so unterschiedlich wie die Menschen, die sie besuchen. Dank der verschiedenen Social-Media-Kanäle haben vermutlich viele von uns Freunde und Bekannte digital an ihren Sehnsuchtsorten besuchen und ganz verschiedene Urlaubseindrücke gewinnen können. Da gab es Fotos von der unendlichen Weite des Meeres, von traumhaften Sonnenuntergängen, von Bergwanderungen und sich im Sonnenlicht majestätisch erhebenden Gipfeln. Andere posteten abenteuerliche Erlebnisse, Fahrradtouren, weite Flugreisen, Kreuzfahrten oder einfach nur das gemütliche Abendessen in der Toskana oder nebenan beim Italiener. Ferienorte können sehr unterschiedlich sein – aber es bleiben eben nur kurze Episoden, bevor der Alltag wieder losgeht, das Schuljahr startet, die Ausbildung, das Studium oder ein neuer Lebensabschnitt beginnt.
Was wir in den Alltag hinüberretten, ist die Erinnerung an das Erlebte und vielleicht schon die Vorfreude auf den nächsten Urlaub. Doch reicht das schon aus, um mein Leben mit all seinen herausfordernden Situationen bestehen zu können? Es muss doch auch etwas geben, das mir dort, wo ich lebe, lerne und arbeite, Kraft und Hoffnung schenkt. Wir feiern das Heilige Jahr der Hoffnung und sind eingeladen, auch über unsere innersten Wünsche, unsere größte Hoffnung nachzudenken.