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© Marcel Clasen / Erzbistum Paderborn
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Mutig sein wie der Markuslöwe

Zum Namenstag von Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz feierten die Mitarbeitenden des Erzbistums Paderborn einen Gottesdienst im Hohen Dom. Im Mittelpunkt stand der Markuslöwe als Zeichen für Mut, Vertrauen und Aufbruch in herausfordernden Zeiten.

Die Mitarbeitenden des Erzbistums Paderborn haben am Donnerstagmorgen im Hohen Dom den Namenstag von Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz gefeiert. Evangelist Markus war zentraler Teil der Predigt – zugleich Namenspatron des Erzbischofs – und mit ihm entwarf der Erzbischof ein starkes Bild: der Markuslöwe als Zeichen für Mut, Kraft und Zuversicht, gerade in herausfordernden Zeiten. Für Erzbischof Udo Markus Bentz ist sein Namenstag vor allem ein Anlass zur Begegnung. Nach der Messfeier hatten die Mitarbeitenden deshalb bei einem Empfang im Konrad-Martin-Haus Gelegenheit zum persönlichen Gespräch mit dem Erzbischof.

In seiner Predigt griff der Erzbischof das Bild des geflügelten Löwen auf, der auch Teil seines Wappens ist. Löwen gebe es in unterschiedlichen Ausprägungen: als starke und widerstandsfähige Tiere, aber auch als einschüchternde, brüllende Gestalten. Den Markuslöwen deutete der Erzbischof als Symbol für „einen anderen Mut“. Er stehe für den Evangelisten Markus und für den Auftrag, der am Ende des Markusevangeliums an die kleine Jüngerschaft ergeht: hinauszugehen und die Frohe Botschaft zu verkünden.

„Mein Namenstag bedeutet für mich Feiern, Zusammenkommen und Austauschen“

Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz

„Werden wir mutig, auch schwierige Schritte zu gehen“

Diesen Auftrag bezog Erzbischof Udo Markus Bentz auch auf die Dienstgemeinschaft des Erzbistums. In Zeiten von Veränderung und Verunsicherung brauche es Mut, Vertrauen und die Bereitschaft, unangenehme Wege zu gehen.

„Wie im Markusevangelium gilt für Sie: Geht! Werden wir mutig, auch schwierige Schritte zu gehen“, sagte der Erzbischof. Dabei dürften Konzepte, Steuerungsgruppen oder Programme nicht Selbstzweck sein und im Weg stehen, sondern müssten dem gemeinsamen Auftrag dienen.

Dank für Loyalität, Fachlichkeit, Treue und Umgang mit Unsicherheiten

Zugleich verband der Erzbischof seine Worte mit einem ausdrücklichen Dank an die Mitarbeitenden. Er dankte ihnen für Loyalität, Fachlichkeit, Treue und dafür, Verunsicherung auszuhalten. Der Geist des Markusevangeliums führe aus der kleinen Gemeinschaft hinaus in die Welt. In diesem Zusammenhang erinnerte er auch an Papst Franziskus, der beim Weltjugendtag 2023 in Lissabon von einer Kirche für „todos, todos, todos!“ gesprochen hatte – einer Kirche für alle.

Mitarbeitenden danken für Empathie und Wertschätzung

Beim anschließenden Empfang überreichte Ulrike Lappe von der Mitarbeitendenvertretung einen Blumenstrauß und dankte dem Erzbischof im Namen der Mitarbeitenden. „Wir schätzen es sehr, dass Sie nicht nur nach außen, sondern auch auf uns Mitarbeitende zugehen. Diese Offenheit mit Empathie und Wertschätzung bedeutet uns viel“, sagte sie.

Erzbischof Udo Markus Bentz griff diesen Gedanken auf und betonte die Bedeutung von Glaubwürdigkeit. Eine glaubwürdige Kirche brauche auch eine glaubwürdige Organisation und glaubwürdige Mitarbeitende.

Ein Beitrag von:
© Besim Mazhiqi / Erzbistum Paderborn
Redakteur

Marcel Clasen

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