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© Christian Gnida / KEFB Ostwestfalen
© Christian Gnida / KEFB Ostwestfalen

Ehrenamt im Zeichen der Transformation

70 neu gewählte Vertreter der pastoralen Gremien starten gemeinsam in die Amtszeit. Bei dem Treffen besonders im Fokus: die Herausforderungen im Rahmen des Bistumsprozesses „Glauben. Gemeinsam. Gestalten."

Mit einem inspirierenden Startertag im Paderborner Bildungs- und Tagungshaus Liborianum sind am 14. März 2026 Interessierte aus den neu gewählten pastoralen Gremien der Dekanate Paderborn, Höxter, Büren-Delbrück, Bielefeld-Lippe, Herford-Minden und Rietberg-Wiedenbrück in ihre Amtszeit gestartet. Über 70 engagierte Frauen und Männer aus Räten der Pfarreien, Pastoralverbundsräten, Gemeinderäten und Gemeindeteams nutzten die Gelegenheit, um unter dem Leitwort „(Irgend-)was bleibt!“ den Grundstein für ihre künftige Arbeit zu legen. Der Tag machte deutlich, dass Kirche vor Ort – im Sinne des Bistumsprozesses unter dem Motto „Glauben. Gemeinsam. Gestalten.“ – trotz aller Veränderungen mutig neu gedacht werden kann.

Impulse und Workshops zur Gestaltung von Kirche im Wandel

Im Zentrum des Vormittags stand der Vortrag von Dr. Björn Hirsch zum Thema „Siehe, ich mache alles neu! – Ehrenamt in Zeiten der Transformation“. Er ermutigte die Teilnehmenden, Transformationsprozesse mit klarer Haltung und Kreativität anzugehen: Verwaltung sichert den Betrieb, aber erst bewusste Gestaltung eröffnet Zukunft. Das Kabarett-Programm am Mittag griff typische Situationen aus der Gremienarbeit humorvoll auf und zeigte, wie entlastend es sein kann, Herausforderungen auch einmal mit einem Augenzwinkern zu betrachten.

In den Workshops wurde intensiv und praxisnah gearbeitet. Die Teilnehmenden setzten sich mit dem Abschied von Vertrautem auseinander, entwickelten Perspektiven für eine zukunftsfähige Seelsorge und klärten Rollen und Aufgaben in den neuen Gemeindeteams. Geistliche Impulse hielten dabei die Mission im Blick: den gemeinsamen Auftrag, den Glauben vor Ort zu leben und weiterzugeben.

Ein sichtbares Zeichen des Aufbruchs und gemeinsamer Verantwortung

Der Startertag war damit weit mehr als eine Informationsveranstaltung; er wurde zu einem sichtbaren Zeichen des Aufbruchs. Auch wenn sich Strukturen wandeln, bleiben Glaube, Berufung und gemeinsames Engagement tragende Grundlage. Die neuen Gremien sind eingeladen, diesen Schwung mitzunehmen und gezielt nach weiteren Angeboten Ausschau zu halten, die ihre Arbeit unterstützen – etwa Fortbildungen, geistliche Tage und Vernetzungsformate im Rahmen des diözesanen Prozesses. Informationen dazu finden sich auf www.bistumsprozess.de, auf www.kefb.de sowie auf den Webseiten der beteiligten Dekanate.

So wird deutlich: „Glauben. Gemeinsam. Gestalten.“ ist nicht nur ein Motto, sondern ein konkreter Auftrag für die kommenden Jahre.

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