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© Marina Kräling
© Marina Kräling

Inspirierender Austausch beim Netzwerktreffen „Innovation und Gründung“ im Rahmen des Teilprojektes 2.3 des Pastoraltransformationsprozesses

Mit rund 30 engagierten Teilnehmenden fand am 6. März 2026 im Haus Maria Immaculata das Netzwerktreffen „Glaubensgefährten“ statt.

Eingeladen waren Menschen der ersten Gefährtenschmiede und Interessierte für das Teilprojekt Innovation & Gründung. Der Nachmittag bot einen vielfältigen Mix aus fachlichen Impulsen, Austausch und gemeinsamer Weiterarbeit an Zukunftsfragen im kirchlichen Transformationsprozess im Hinblick auf Innovation.

Einen besonderen Akzent setzte die Keynote von Jonathan Berschauer, Vikar in Lippstadt, der das Thema „Gründung“ aus verschiedenen Perspektiven beleuchtete. Was unter Innovation und Gründung zu verstehen ist und welche organisationstheoretischen Hintergründe bestehen. Er brachte aktuelle Beispiele und eigene Erfahrungen mit, um zu zeigen, welche Chancen in neuen Initiativen liegen, welche Haltungen Gründerinnen und Gründer stärken und wie kirchliche Kontexte innovative Ideen fördern können.

Innovation im Fokus

Ein weiterer inhaltlicher Schwerpunkt des Treffens lag auf der Frage, wie Innovation in kirchlichen Kontexten konkret aussehen kann. Dabei wurden vier unterschiedliche Innovationsformen vorgestellt, die helfen, Veränderungsprozesse besser zu verstehen und strategisch zu gestalten:

  • Inkrementelle Innovation: Sie erhält bewährte Angebote und passt sie kontinuierlich an die veränderten Bedürfnisse der Zielgruppen an.
  • Architektonische Innovation: Sie reagiert auf neue Rahmenbedingungen und entwickelt bestehende Angebote so weiter, dass die bisherige Zielgruppe in neue Strukturen hineinwachsen kann.
  • Disruptive Innovation: Sie geht davon aus, dass sich Zielgruppen und ihre Bedürfnisse so stark verändert haben, dass bestehende Angebote sie nicht mehr erreichen. Ein völlig neues Angebot löst das bisherige ab.
  • Radikale Innovation: Sie stellt die gesamte bisherige Strategie infrage und eröffnet neue Wege zu neuen Zielgruppen und Bedürfnissen.

Im Anschluss wurden diese 4 Formen der Innovation auf kirchliche Kontexte übertragen. Die Teilnehmenden diskutierten gemeinsam: Wozu braucht es diese Form von Innovation? Was davon gibt es bereits in Gemeinden und Arbeitsbereichen? Wie kann dies in einer zukünftigen Innovationsstrategie Platz finden? Welche Voraussetzungen diese Art von Innovation benötigt? Was kann jeder dazu beitragen?

Diese Reflexion zeigte, wie vielfältig Innovation in der Kirche gedacht werden kann – und wie wichtig es ist, unterschiedliche Perspektiven zusammenzubringen, um tragfähige Wege in die Zukunft zu entwickeln.

„Wir können uns durch dieses Netzwerk gegenseitig als Glaubensgefährten verstehen, die ihre eigene und gemeinsame Spiritualität miteinander teilen“

Benedikt Hebbecker und Volker Birke aus dem Labor E

Ein Netzwerk, das gemeinsam weitergeht

Für dieses Netzwerk sind künftig folgende Schwerpunkte geplant: Inspiration, Expertise und Input zu Evangelisierung, Innovation und Gründung, Kennenlernen und Austausch von innovationsbereiten, missionarischen und diakonischen Menschen, ein bewusst geistlicher Weg, der als Quelle und Basis für Neues dient sowie gemeinsames Sammeln, Austauschen und Reflektieren von Erfahrungen, die in die Strategieentwicklung einfließen.

Einladung zum nächsten Treffen

An dieser Stelle bereits eine herzliche Einladung zu weiteren Terminen für alle Interessierten:

Freitag, 26. Juni 2026, 12 h – ca. 18.30 h: Netzwerktreffen Glaubensgefährten im Haus Maria Immaculata

Über den folgenden Link besteht bereits die Möglichkeit sich anzumelden:

https://erzbistumpaderborn.viadesk.com/do/surveyfrontwrite?id=9205012-737572766579

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