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„Herz und Wissen“ prägte den Tag der Pfarrsekretärinnen

Fast 100 Pfarrsekretärinnen kamen im Liborianum in Paderborn zusammen. Im Mittelpunkt standen Austausch, praxisnahe Impulse und die Wertschätzung einer Berufsgruppe, die vor Ort oft die erste Anlaufstelle ist.

„Herz und Wissen“, so lautete das Motto des diesjährigen Tages der Pfarrsekretärinnen. Ein Motto, das passt,  denn Pfarrsekretärinnen  sind der „Türöffner“ für die Gemeinden, haben stets ein offenes Ohr für jedes Anliegen, organisieren, vermitteln und behalten auch dann den Überblick, wenn im Pfarrbüro vieles gleichzeitig zusammenkommt. Für viele Menschen ist das Pfarrbüro die erste Anlaufstelle vor Ort. Fast 100 Pfarrsekretärinnen aus dem gesamten Erzbistum kamen am 8. September zum gemeinsamen Tag ins Liborianum nach Paderborn.

„Dass die Veranstaltung regelmäßig schnell ausgebucht ist, zeigt den Bedarf an Austausch und Fortbildung“, sagt Antje Tarampouskas, Bildungsreferentin von der kefb RegionPlus. Der Tag dient aber nicht nur der Fortbildung und der Möglichkeit zum Austausch, sondern vor allem der Wertschätzung dieser Berufsgruppe. „Es liegt mir als Bildungsreferentin sehr am Herzen, dass genau das an diesem Tag spürbar wird“, fügt sie hinzu.

Nach einem Gottesdienst mit Weihbischof Josef Holtkotte in der Kapuzinerkirche begrüßte Dr. Annegret Meyer, koordinierende Leiterin des Bereichs Pastorale Dienste, die Teilnehmenden. Auch der Berufsverband der Pfarrsekretärinnen und Pfarrsekretäre im Erzbistum Paderborn stellte seine Arbeit vor. Einen kurzen Einblick in den aktuellen Transformationsprozess „Glauben. Gemeinsam. Gestalten“ gab Tobias Kroll, Fachbereichsleiter Verwaltungsleitungen im Gemeindeverband Kath. Kirchengemeinden Ostwestfalen-Lippe.

Handwerkszeug für den Alltag im Pfarrbüro

Wie vielfältig die Aufgaben im Pfarrbüro sind, spiegelte das Workshopprogramm wider. Dabei ging es um ganz unterschiedliche Situationen, denen Pfarrsekretärinnen und Pfarrsekretäre in ihrem Berufsalltag begegnen.

Wie lassen sich schwierige Gespräche klar und wertschätzend führen? Was brauchen trauernde Menschen, wenn sie ins Pfarrbüro kommen? Wie können Mitarbeitende ihre eigene Resilienz stärken? Neben Kommunikation und Stressbewältigung standen auch ganz praktische und kreative Themen auf dem Programm: Von den Grundlagen der Grafikplattform Canva über die LEGO® Serious Play®-Methode bis hin zu Frauen in der Bibel und kreativem Handlettering mit biblischen Texten.

Am Nachmittag konnten die Teilnehmenden in unterschiedlichen Gruppen weitere Angebote nutzen, zum Beispiel zu Stressmanagement, bewusster Kommunikation oder Yoga. Oder sich einfach Zeit für den Austausch untereinander nehmen.

Gerade dieser Austausch gehört neben der fachlichen Fortbildung zum Kern des Tages, denn viele Herausforderungen ähneln sich. Erfahrungen miteinander zu teilen, voneinander zu lernen und neue Impulse für den eigenen Arbeitsalltag mitzunehmen, schafft Verbindung über die einzelnen Einsatzorte hinaus.

Vorbereitet und moderiert wurde der Tag von Antje Tarampouskas von der kefb RegionPlus. Im Vorbereitungsteam wirkten außerdem Marie-Simone Scholz, Gemeindereferentin und Referentin für innovative Frauenpastoral, sowie Svenja Becker aus dem Team Entwicklung der Abteilung „bilden + tagen“ mit.

Zum Abschluss durfte schließlich auch der Humor nicht fehlen. Landsatiriker Udo Reineke setzte den Schlusspunkt unter einen Tag, der seinem Motto auf unterschiedliche Weise gerecht wurde, mit Wissen für den beruflichen Alltag und mit viel Herz für diejenigen, die in den Gemeinden Tag für Tag Türen öffnen.

Ein Beitrag von:
© Besim Mazhiqi / Erzbistum Paderborn
Redakteurin interne Kommunikation

Nadja Ikonomopoulos

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