Verschiedene Aspekte des Themas Leitung
Zu Beginn des Treffens verwies Stefanie Berns, Abteilungsleiterin Personalentwicklung im Erzbischöflichen Generalvikariat, auf die Fortschritte, die bereits erreicht wurden. „Die Zahl weiblicher Führungskräfte im Generalvikariat hat sich gut entwickelt – diesen Trend dürfen wir in der Transformation nicht verlieren“, sagte sie.
Marie-Simone Scholz, Gemeindereferentin in Paderborn und Referentin für innovative Frauenpastoral, nahm besonders die künftige Besetzung der Leitungsteams in den Blick: Maximal 25 Seelsorgeräume wird es geben, und die Besetzung der neuen Dreier-Leitungsteams für diese Räume sei ein großes Thema beim pastoralen Personal. Scholz wünschte sich ein ermutigendes Signal für Frauen, sich auf mögliche Stellen zu bewerben.
Generalvikar Dornseifer verwies darauf, dass unter den Verwaltungsleitungen viele Frauen vertreten seien. Da jede Leitung im Seelsorgeraum auch eine Verwaltungsleitung umfassen werde, eröffne sich hier ein guter Zugang. Auch Erzbischof Bentz sah weitere Perspektiven: Leitung finde nicht nur im Leitungsteam statt, sondern auch an verlässlichen Orten, Knotenpunkten oder in fachlichen Zuständigkeiten. Hier brauche es verschiedene Modelle – und vielfältige Beteiligung.