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© terazitu / Shutterstock.com
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Firmaktion des Bonifatiuswerkes 2026

Materialien, Jahresthema und Hintergründe zur Aktion

Unter dem Gedanken „Mithelfen durch Teilen“ sammeln und spenden die Firmbewerberinnen und Firmbewerber bundesweit zum Fest ihrer Firmung für die Kinder- und Jugendhilfe des Bonifatiuswerkes – und das schon seit vielen Jahren – seit 1952.

Durch die Spenden der Firmbewerberinnen und Firmbewerber sowie ihrer Angehörigen und Paten wird es jungen Menschen auf unterschiedliche Weise ermöglicht, die Inhalte und Wirkung des christlichen Glaubens zu erleben und mit der christlichen Botschaft in Kontakt zu kommen. Dies geschieht insbesondere in Regionen Deutschlands, Nordeuropas und des Baltikums, in denen katholische Christen nur eine sehr kleine Minderheit bilden und die ihren Glauben unter den Bedingungen einer ausgeprägten Diaspora leben.

Die Kinder- und Jugendhilfe des Bonifatiuswerkes unterstützt mit den Spenden unter anderem ambulante Kinderhospizdienste, Kinder- und Jugenddörfer, Wohngruppen für Jugendliche mit Behinderung sowie Jugendsozialeinrichtungen. Sie fördert zudem Projekte, die zur Bildung christlicher Gemeinschaft und zur Vermittlung der christlichen Botschaft an die junge Generation dienen, wie die Religiösen Kinderwochen (RKW), katholische Kindertageseinrichtungen und internationale religiöse Jugendbegegnungen.

Jahresthema des Bonifatiuswerkes zur Firmung 2026

Das Bonifatiuswerk entwickelt jährlich ein neues Leitwort und Begleitmaterialien für die Firmkatechese in den Gemeinden. Mit dem Jahresthema und dem dazugehörigen Firmbegleitheft gibt das Bonifatiuswerk den Verantwortlichen in allen Pfarrgemeinden Deutschlands eine nützliche Hilfe für die Firmvorbereitung. Entwickelt wird das Material vom Beirat Religionspädagogik des Bonifatiuswerkes, der aus Theologen, Katecheten und auch Dozenten besteht.

Mit der Firmaktion 2026 unter dem Leitwort „#BaustelleLeben“ möchte das Bonifatiuswerk die jungen Menschen auf ihrem Weg zur Firmung dazu ermutigen, sich ganz bewusst als Bauleute ihres Lebens und Glaubens zu erfahren und auch am Haus der Kirche mitzubauen. Unsere Kirche und Welt sind und bleiben eine große Baustelle. An etlichen Stellen erleben wir Umbrüche, vieles muss neu konzipiert werden, manches liegt brach und anderes wird aufgebaut. Auch in unserem persönlichen Leben kennen wir Zeiten, die sich wie Baustellen anfühlen. Und im Bild der Baustelle steckt eine kreative Schaffenskraft sowie der Mut, gemeinsam Neues anzupacken. Inspiriert durch die gemeinsame Vorbereitungszeit und gestärkt durch die Gabe der Firmung, den Heiligen Geist, können die Neugefirmten wie „lebendige Steine“ an der Zukunft bauen.

Beispielspendenprojekt zur Firmaktion

Im Jahr 2026 fließen die Spenden der Firmbewerberinnen und Firmbewerber beispielhaft in das Caritas Kinder- und Jugendhaus St. Vinzenz in Erfurt. Dort finden junge Menschen ein Zuhause, die nicht mehr in ihren Familien leben können. Viele von ihnen tragen schwere Erfahrungen mit sich – Gewalt, Vernachlässigung oder Perspektivlosigkeit. In der Einrichtung finden sie Halt, Struktur und verlässliche Begleitung im Alltag. In kleinen Wohngruppen wachsen sie zusammen, erleben Gemeinschaft und lernen, ihr Leben Schritt für Schritt neu zu gestalten. Dabei geht es nicht nur um Schule oder Ausbildung, sondern auch um Vertrauen, Selbstständigkeit und persönliche Entwicklung. Das Haus bietet Raum für einen Neuanfang und die Chance, aus schwierigen Lebensgeschichten neue Perspektiven entstehen zu lassen.

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