Austausch über Beschwernisse und Hoffnungsgeschichten
Begleitet wurden die acht Pilgergruppen von ehrenamtlich und hauptberuflich Engagierten aus dem Wallfahrtsteam Werl. Sie luden die Teilnehmenden zum Austausch über das ein, was sie gerade beschäftigt. Dabei ging es zunächst um das, was das eigene Engagement schwer macht und eher behindert. Hier griffen einige die gerade stattfindende Transformation im Erzbistum auf. Diese sei zwar notwendig, aber das Mitgehen bei diesem Prozess werde erschwert durch das Empfinden, dass alles sehr schnell gehen müsse und dass viele Fragen, die sich stellten, noch nicht beantwortet seien. Auch persönliche Themen kamen zur Sprache, etwa die Erfahrung, wie schwer es ist, die eigene Begeisterung für den Glauben an nachfolgende Generationen weiterzugegeben. Als Symbol für diese „Beschwernisse“ sammelten die Pilgerinnen und Pilger unterwegs Steine, die später in der Wallfahrtsbasilika in der Nähe des Gnadenbildes der Trösterin der Betrübten abgelegt werden konnten.