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„Erfrischend gut!“ Workshop zur pastoralen Innovation

Erste Formate aus dem Teilprojekt Innovation und Gründung fanden am 21.05 und am 09.07. 2026 mit ca. 30 Teilnehmenden in Paderborn und der katholischen Akademie Schwerte statt.

Der Workshop „Erfrischend gut“ zum Thema Visionsentwicklung und Nutzerorientierung hat am 09. Juli 2026 in der katholischen Akademie Schwerte stattgefunden und richtete sich an (ehrenamtliche) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der katholischen Kirche mit einem konkreten oder potenziellen Projektgedanken. Er bildete den Anschluss an einen zweiten Workshop, welcher am 21.05.26 im Haus Immaculata in Paderborn stattfand.

Ziel der Veranstaltung war es zum einen, die Vision der Teilnehmerinnen und Teilnehmer für ihr innovatives Projekt zu schärfen und weiterzuentwickeln. Zum anderen sollten die Bedürfnisse der zukünftigen Nutzerinnen und Nutzer stärker in den Blick genommen werden.

Durchgeführt wurden die Workshops von Referenten des Bistums Fulda in Kooperation mit dem Team des Labor E im Erzbistum Paderborn.

 

Von Vision und Nutzerorientierung

Der Workshop war in zwei Teile gegliedert.

Im ersten Teil stand die Visionsentwicklung im Fokus. Bei der Entwicklung einer langfristigen und zukunftsorientierten Vision half den Teilnehmenden die Methode „Lego Serious Play“: Anhand von verschiedensten Legosteinen nahmen die Visionen Gestalt an. Im kreativen Prozess wurden auch mögliche Stolpersteine sichtbar und konnten in Kleingruppen diskutiert werden. Erste Schritte zur Projektumsetzung wurden benannt und weiter ausgearbeitet.

Nach dieser spielerischen Phase, in der mit der Projektidee auch die eigene Kreativität und Begeisterung zum Ausdruck kamen, ging es im zweiten Workshop um die Nutzerorientierung. Dazu wurden die Anforderungen, Erwartungen und Bedürfnisse der Zielgruppen analysiert. Mithilfe z.B. der Persona-Methode erarbeiteten die Teilnehmenden Nutzerperspektiven und diskutierten, wie Angebote, Prozesse und Dienstleistungen konsequent an den Bedürfnissen der Nutzerinnen und Nutzer ausgerichtet werden können. Mit der Formulierung einer persönlichen „Herzensbotschaft“ brachten die Teilnehmenden noch einmal das Kernanliegen ihres Projektes und ihre innerste Motivation auf den Punkt, um bei aller Nutzerorientierung den eigenen Auftrag nicht aus dem Blick zu verlieren.

 

© Labor E
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Ein Einblick in die kreative Arbeit.

In der abschließenden Gesprächsrunde berichteten Teilnehmer und Gastreferenten über Erfolge und Hürden bei der Umsetzung ihres innovativen Projektes:

Christoph Graf stellte das Projekt Young Phoenix in Dortmund vor. In der Firmvorbereitung wird dort mit nachhaltigem Erfolg auf Alphakurse und die Glaubensvermittlung durch ebenfalls junge Menschen gesetzt. Andrea Keinath berichtete von der konsequenten Nutzerorientierung im Projekt Pader-Soul-Van, das mit Umfragen und unkomplizierten persönlichen Kontakten den sozialen und religiösen Bedürfnissen im Kontext eines Paderborner Neubaugebietes nachgeht. Sebastian Kettler erzählte von der Kinderkirche seiner Gemeinde in Sundern, in der die Kinder mit einer spielerischen Leichtigkeit Gott erleben können und durch das Maskottchen „Kalle“ (eine Handspielpuppe) ermutigt werden, alle ihre Fragen zu stellen.

So konnten die Teilnehmenden nach einem intensiven Workshoptag mit neuen Inspirationen und praktischen Tools sowie erfrischt durch Austausch und geistliche Impulse in den pastoralen Alltag zurückkehren. Prädikat: erfrischend gut!

 

Der „Erfrischend gut“-Workshop brachte neue Inspiration und einen zukunftsorientierten Blick zum Vorschein und wurden von den Teilnehmenden als erfrischend und gut wahrgenommen und gewinnbringend bewertet.

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