Bereits am frühen Morgen begann der Turniertag mit einem gemeinsamen Morgenimpuls und der offiziellen Begrüßung durch Bischof Dr. Ulrich Neymeyr. Spielerinnen und Spieler, Betreuerinnen und Betreuer sowie die zahlreichen mitgereisten Fans aller Diözesen versammelten sich gemeinsam in einem großen Kreis. Dieses beeindruckende Bild machte von Beginn an deutlich, dass bei den Fußballmeisterschaften nicht nur der sportliche Wettbewerb, sondern auch Gemeinschaft, Glaube und das Miteinander im Mittelpunkt stehen. Der gemeinsame Auftakt bildete einen würdigen Rahmen für einen spannenden und fairen Turniertag und zeigte eindrucksvoll den besonderen Charakter der Bistumsmeisterschaften.
In der Vorrunde traf das Erzbistum Paderborn in Gruppe B auf Münster, KZVK, Ecclesia Detmold, Freiburg und Augsburg. Mit drei Siegen aus fünf Spielen zeigte die Mannschaft von Beginn an ihre Qualität und qualifizierte sich mit 9 Punkten als Gruppenzweiter souverän für das Halbfinale.
Besonders spannend war dabei das abschließende Vorrundenspiel gegen die KZVK. Vor der Partie lag die KZVK mit 7 Punkten auf dem zweiten Tabellenplatz, während das Erzbistum Paderborn mit 6 Punkten direkt dahinter auf Rang drei folgte. Damit war die Ausgangslage klar: Beide Mannschaften hatten den Einzug ins Halbfinale in der eigenen Hand. Das Duell entwickelte sich dadurch zu einem kleinen vorgezogenen Finale, denn nur der Sieger würde in die K.-o.-Runde einziehen. In einer umkämpften Partie behielt das Erzbistum Paderborn die Nerven und setzte sich durch ein entscheidendes Tor mit 1:0 durch. Mit diesem Erfolg zog das Team an der KZVK vorbei und sicherte sich den verdienten Einzug ins Halbfinale.