Im Zentrum standen die beiden Themen, die nicht neu sind, aber aktuell besonders stark die Schlagzeilen bestimmen: die Frage nach der Aufarbeitung sexuellen Missbrauchs und dem Umgang mit den Betroffenen, die durch die Veröffentlichung des Missbrauchsgutachtens im Erzbistum München-Freising neue Brisanz erhielt. Und die Initiative #OutInChurch, bei der sich 125 Mitarbeitende in der katholischen Kirche als queer outeten und damit den Blick auf ihre arbeitsrechtlich unsichere Situation und andauernde Diskriminierungen lenkten.
Mehr als 1.000 Fragen eingereicht
Wie sehr die Menschen im Erzbistums Paderborn gerade mit ihrer Kirche beschäftigt sind, zeigten die Fragen, die sie im Vorfeld der Podiumsdiskussionen einreichen konnten. Gut 1.000 Fragen kamen bei der Kommunikationsabteilung im Generalvikariat an, wo man sie aufgrund zahlreicher Überschneidungen zu Fragenkomplexen bündelte. Aufgrund der Masse konnte nur ein Teil davon im Rahmen der Podiumsdiskussionen zur Sprache kommen. Trotzdem wurden alle Fragen von der Bistumsleitung sowie einigen fachlich verantwortlichen Abteilungen beantwortet: Der gesamte Katalog inklusive Antworten steht online zur Verfügung.