„Guckt mal welchen Aufwand sie hier für uns betreiben, was sie alles aufgebaut haben, dass es uns gut geht“, sag Simone Höhl, Bereich Finanzen/Pastorale Dienste. Normalerweise geht sie in ihrem Heimatort Blut spenden. In der Schützenhalle. „Beides ist nett. Man trifft Menschen und tut noch was Gutes. Das ist eine feine Sache.“ Und schon ist sie durch mit der Spende, die meist zehn Minuten dauert. Kollegin Dominique Hölscher (Bereich Schule & Hochschule / Finanzen) legt sich neben sie und bekommt noch etwas Beistand, bis die Nadel in der Ader ist: „Es ist meine zweite Spende. Ich bin schon etwas aufgeregt“, sagt sie.
Achim Wirth (Bereich Pastorale Dienste) liegt auf der Bahre nebenan. Er hat heute seine 30. Blutspende und geht sonst in der Stadt zu Blutspendeterminen, zum Beispiel in die Paderhalle. „Es ist das erste Mal bei meinem Arbeitgeber.“
Wirklich bis zur Spende schaffen es an diesem Tag 51 von 56 Angemeldeten, darunter acht Erstspenderinnen und -spender. Erkältungen oder auch ein Zahnarzttermin am Tag zuvor bremsten einige leider aus.
Zahnarzttermin? Ja, genau, wer zum Beispiel eine professionelle Zahnreinigung oder auch nur einen Kontrolltermin hatte, darf 24 Stunden nicht spenden.