Rund 100 Ordensschwestern und -brüder aus 22 verschiedenen Gemeinschaften aus dem ganzen Erzbistum Paderborn folgten gerne der Einladung am Samstag, 11. Oktober, um gemeinsam zu feiern, miteinander ins Gespräch zu kommen und sich gegenseitig im Glauben zu stärken.
Festvortrag über die Übergänge im Leben des Menschen
Den Beginn bildete die gemeinsame Eucharistiefeier mit Weihbischof Matthias König, Bischofsvikar für die Institute des geweihten Lebens und die Gesellschaften des Apostolischen Lebens.
Anschließend hielt Sr. Jakoba Zöll, Olper Franziskanerin und Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Mittlere und Neuere Kirchengeschichte der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Bonn, den Festvortrag zum Thema. Am Beispiel des hl. Franziskus gab es so manche Denkanstöße für unser eigenes Leben, das von vielen Übergänge geprägt wird: auf der Suche nach Sinn, bei Leiderfahrung, wenn äußere Bedingungen sich gewollt oder ungewollt verändern und zuletzt der Übergang, der Transitus im Sterben, in ein ewiges Leben bei Gott.
Diese Übergänge, so Sr. Jakoba, brauchen oft Zeit, lösen viele Unsicherheiten aus und das „Neue“ liegt oft nicht deutlich vor einem. Übergänge wollen gestaltet werden und sind Aufbrüche in ein anderes Leben.