Bei der einstündigen Liturgie erlebten die Teilnehmenden einen vielfältigen Austausch zwischen Bildschirmen, Sprachen und Lebenswelten. Im Mittelpunkt stand das Thema Atem als jenes Element, dass Menschen untereinander, mit Gott, aber auch mit der Schöpfung verbindet. Neben interaktiven Elementen – etwa einem mehrsprachigen Pfingstgebet, das gemeinsam verfasst wurde – gab es Kleingruppenangebote zu den Bildern der Renovabis-Pfingstnovene. Auch zwei Dolmetschende für Gebärdensprache begleiteten die Veranstaltung. Vielfalt sollte ganz praktisch erfahrbar werden – im Geist von Pfingsten.
Nicht alles lief dabei rund: „Im Nachhinein musste ich über uns selbst schmunzeln“, gibt Magdalena Birkle, Referentin im Team Weltkirche, zu. „Wir wollten eine großartige Veranstaltung anbieten, auf die verschiedenen Bedarfe gut eingehen und uns auch in unserem Menschsein mit unseren Grenzen ernst nehmen. Doch als technische Hürden auftauchten, fielen wir zurück in alte Muster und folgten mehr dem Konzept, als wirklich ganz dem Prozess zu vertrauen. Wir möchten bei den kommenden Terminen noch mehr darauf achten, gemeinsam mit den Teilnehmenden für eine gute Atmosphäre zu sorgen. Leichtigkeit statt Angst vor Fehlern sollen uns leiten.“