Im zweiten Teil arbeiteten gemischte Gruppen an vorbereiteten Visualisierungen und Leitfragen, die auf die Modellierung eines prototypischen Seelsorgeraumes einzahlen. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie ein gemeinsames Bild für die zukünftigen Seelsorgeräume entwickelt werden kann, das sowohl innerhalb der Projektarbeit Orientierung bietet als auch später verständlich nach außen kommuniziert werden kann.
Dabei wurde deutlich, wie wichtig die Abstimmung zwischen den Teilprojekten ist, um ein konsistentes Gesamtbild zu entwickeln.
„Wir sind noch auf einer strategischen Ebene unterwegs“, unterstrich Thomas Klöter, Leiter des Bereiches Pastorale Dienste und Auftraggeber. „Es geht darum, ein gemeinsames Verständnis zu entwickeln, die Abhängigkeiten darzustellen und die großen Linien zu klären. Die Feinarbeiten folgen in den nächsten Schritten.“
Übergangszeit im Blick
Ein weiterer Arbeitsblock widmete sich der sogenannten Übergangszeit, – also der Phase zwischen der Errichtung der zukünftigen Seelsorgeräume und dem Start der Arbeit der neuen Leitungstrios. Auch dieses Thema wurde in kleinen Gruppen beraten.
Dabei ging es grundlegend um Fragen wie: Was braucht es in dieser Übergangszeit? Was kann in den zukünftigen Seelsorgeräumen bereits geschehen? Wer kann in welcher Form begleiten und unterstützen und wie kann diese Phaseim besten Sinne transformativ gestaltet werden. Die Übergangszeit wurde dabei auch als Phase des Sortierens, Kennenlernens und der geistlichen Orientierung in neuen Konstellationen beschrieben.
Ergebnis des Treffens: Das gemeinsame Verständnis über zentrale Fragen des Transformationsprozesses wurde weiter geschärft, wichtige Schnittstellen zwischen den Teilprojekten wurden sichtbar gemacht und die Zusammenarbeit im Gesamtprozess gestärkt. Tobias Heinrich fasste zusammen: „Wir kommen in der Arbeit gut und stetig voran. Wichtig ist der kontinuierliche Abgleich der inhaltlichen Fortschritte mit den Realitäten in der Pastoral vor Ort sowie das gemeinsame Entwickeln von guten Lösungen zwischen Mitarbeitenden im Generalvikariat und Menschen mit Praxiserfahrung in der Seelsorge in den derzeitigen Pastoralen Räumen.“