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© Nadja Ikonomopoulos / Erzbistum Paderborn
© Nadja Ikonomopoulos / Erzbistum Paderborn

Teilprojekte der Pastoraltransformation: Drittes Arbeitstreffen setzt Fokus auf Seelsorgeraum und Übergangszeit

Wie können zukünftige Seelsorgeräume gut zusammenarbeiten und gestaltet werden? Beim Treffen der Teilprojekte zur Pastoraltransformation wurden zentrale Fragen gemeinsam diskutiert – und in gemischten Gruppen neue Perspektiven für die weitere Arbeit gesammelt.

Beim dritten Treffen zur Weiterarbeit der Teilprojekte in der Transformation der Pastoral im Rahmen des Bistumsprozesses „Glauben. Gemeinsam. Gestalten.“ im Erzbistum Paderborn kamen die Projektverantwortlichen am 4. März im Liborianum zusammen, um den aktuellen Arbeitsstand zu synchronisieren, Schnittstellen zu klären und ein gemeinsames Bild für die nächsten Schritte zu schärfen.

Zum Einstieg gab ein kurzer Impuls von Claudia Röring, Mitglied im Programmteam der Pastoraltransformation, Orientierung für die gemeinsame Arbeit: Transformation als „Zwischenraum“ – zwischen dem, was vertraut ist, und dem, was erst Gestalt gewinnt. Im Mittelpunkt stand dabei die Einladung, die eigene Aufmerksamkeit bewusst auf das zu richten, was in der Veränderung bereits wächst.

Aktuelle Einordnung und Leitplanken

Im anschließenden Bericht wurden die nächsten Meilensteine zur territorialen Umschreibung und Errichtung der Seelsorgeräume, zur Leitung der Seelsorgeräume, zur Fusion von Kirchengemeinden und zu den Substrukturen im Seelsorgeraum in den Kontext des Gesamtprozesses eingeordnet – mit dem Hinweis, dass es sich um Arbeitsstände und Positionierungen handelt, die beim Treffen des Diözesanpastoralrates Mitte April weiter beraten werden.

„Diese gemeinsamen Treffen sind wichtig, damit wir unsere Arbeit synchronisieren können“, betonte Tobias Heinrich, Leiter der Koordinierungsstelle für die Pastoraltransformation. „In den Teilprojekten wird intensiv gearbeitet – gleichzeitig brauchen wir immer wieder den gemeinsamen Blick auf das Ganze und insbesondere auf den zukünftigen Seelsorgeraum als Bezugsgröße.“

Gemeinsamer Praxisschritt: Gruppenarbeit an einem stimmigen Gesamtbild des Seelsorgeraumes

Im zweiten Teil arbeiteten gemischte Gruppen an vorbereiteten Visualisierungen und Leitfragen, die auf die Modellierung eines prototypischen Seelsorgeraumes einzahlen. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie ein gemeinsames Bild für die zukünftigen Seelsorgeräume entwickelt werden kann, das sowohl innerhalb der Projektarbeit Orientierung bietet als auch später verständlich nach außen kommuniziert werden kann.

Dabei wurde deutlich, wie wichtig die Abstimmung zwischen den Teilprojekten ist, um ein konsistentes Gesamtbild zu entwickeln.

„Wir sind noch auf einer strategischen Ebene unterwegs“, unterstrich Thomas Klöter, Leiter des Bereiches Pastorale Dienste und Auftraggeber. „Es geht  darum, ein gemeinsames Verständnis zu entwickeln, die Abhängigkeiten darzustellen und die großen Linien zu klären. Die Feinarbeiten folgen  in den nächsten Schritten.“

Übergangszeit im Blick

Ein weiterer Arbeitsblock widmete sich der sogenannten Übergangszeit, – also der Phase zwischen der Errichtung der zukünftigen Seelsorgeräume und dem  Start der Arbeit der neuen Leitungstrios. Auch dieses Thema wurde in kleinen Gruppen beraten.

Dabei ging es grundlegend um Fragen wie: Was braucht es in dieser Übergangszeit? Was kann in den zukünftigen Seelsorgeräumen bereits geschehen? Wer kann in welcher Form begleiten und unterstützen  und wie kann diese Phaseim besten Sinne transformativ gestaltet werden. Die Übergangszeit wurde dabei auch als Phase des Sortierens, Kennenlernens und der geistlichen Orientierung in neuen Konstellationen beschrieben.

Ergebnis des Treffens: Das gemeinsame Verständnis über zentrale Fragen des Transformationsprozesses wurde weiter geschärft, wichtige Schnittstellen zwischen den Teilprojekten wurden sichtbar gemacht und die Zusammenarbeit im Gesamtprozess gestärkt. Tobias Heinrich fasste zusammen: „Wir kommen in der Arbeit gut und stetig voran. Wichtig ist der kontinuierliche Abgleich der inhaltlichen Fortschritte mit den Realitäten in der Pastoral vor Ort sowie das gemeinsame Entwickeln von guten Lösungen zwischen Mitarbeitenden im Generalvikariat und Menschen mit Praxiserfahrung in der Seelsorge in den derzeitigen Pastoralen Räumen.“

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