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© HTWE / Shutterstock.com
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Arbeitshilfe zur Grundordnung des kirchlichen Dienstes

„Einfach christlich? – Ein Gestaltungsauftrag für katholische Einrichtungen“

Im November 2022 hat die Deutsche Bischofskonferenz die Neufassung der Grundordnung des kirchlichen Dienstes verabschiedet. Zentrales Anliegen der Novelle ist der institutionenorientierte Ansatz, der verstärkt die katholische Identität der Einrichtung als solche in den Blick nimmt. Träger und Führungskräfte werden stärker in die Pflicht genommen, die Dienstgemeinschaft zu befähigen und so diese Identität gemeinsam sichtbar zu machen.

Was macht eine katholische Einrichtung „katholisch“? Wie kann ein christliches Profil unter heutigen Bedingungen glaubwürdig gelebt und weiterentwickelt werden? Welche Methoden und Instrumente gibt es dafür? Wie sind diese realistisch in die praktische Arbeit der Einrichtung integrierbar? Vor diese Fragen sind die vielfältigen Einrichtungen und Dienste in kirchlicher Trägerschaft nicht erst seit der Neufassung der Grundordnung gestellt. Die am 21. Juli 2025 veröffentlichte Arbeitshilfe der Deutschen Bischofskonferenz ‚Einfach christlich? – Ein Gestaltungsauftrag für katholische Einrichtungen‚ geht diesen und weiteren Fragen nach. Sie gibt Anregungen, wie entsprechende Prozesse in den kirchlichen und caritativen Einrichtungen und Diensten zu fördern, weiterzuentwickeln oder gegebenenfalls neu anzulegen sind. Die Handreichung dient als Hilfestellung und Denkanstoß für Verantwortliche in kirchlichen sowie caritativen Einrichtungen und unterstützt Teams bei der Profilbildung.

Bewährtes reflektieren, Neues entdecken

In seinem Vorwort schreibt der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Dr. Georg Bätzing: „Die Novellierung der Grundordnung war ein notwendiger und erfolgreicher Schritt, das kirchliche Arbeitsrecht weiterzuentwickeln. Die nun vorgestellte Arbeitshilfe Einfach christlich? soll Träger und Verantwortliche unterstützen, das Profil unserer dem katholischen Sendungsauftrag verpflichteten Einrichtungen und Dienste zu schärfen und zu festigen.“

Die Arbeitshilfe versteht sich nicht als Vorgabe, sondern als Einladung und Ermutigung, Bewährtes zu reflektieren, Neues zu entdecken und als Dienstgemeinschaft zusammen ein christliches Profil zu entwickeln. Auf rund 80 Seiten werden Theorie, Praxis und mehr als 70 konkrete Beispiele aus dem vielfältigen Spektrum von Kirche und verbandlicher Caritas entfaltet.

Die Sammlung entstand in einer interdisziplinären und überverbandlichen Arbeitsgruppe aus Wissenschaft und Praxis. Der Arbeitsgruppe gehörten unter anderem Vertreterinnen und Vertreter der Mitarbeiter- und Dienstgeberseite, aus der Wissenschaft, des Instituts für christliche Organisationskultur sowie großer Träger im kirchlichen und caritativen Dienst an.

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