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21
April
2020
21.April.2020

„Den Spannungsbogen aufrechterhalten“

Weltfamilientreffen und Weltjugendtag um je ein Jahr verschoben

Eigentlich hätten sich im August 2022 mehrere hundert Jugendliche aus dem Erzbistum Paderborn auf den Weg nach Lissabon gemacht – zum Weltjugendtag. Nun müssen sie sich noch ein weiteres Jahr gedulden, denn der Weltjugendtag wurde genau wie das Weltfamilientreffen um ein Jahr nach hinten verschoben. Dies sei aufgrund der „aktuellen, die Gesundheit betreffenden Situation und ihrer Folgen für das Reisen und Zusammentreffen von jungen Menschen und Familien“ so entschieden worden, heißt es in einer Mitteilung des Vatikans.

„Es ist sehr schade, dass wir nun noch ein weiteres Jahr auf die Begegnungen des Weltjugendtages warten müssen, sind sie doch immer etwas ganz Besonderes und Prägendes“, sagt Diözesanjugendpfarrer Stephan Schröder. „Ein Weltjugendtag wirkt regelrecht wie ein Jungbrunnen für die Kirche.“ Sie spürten bei der Begegnung mit so vielen tausend anderen jungen Menschen eine ganz andere, eine sehr junge Kirche, wie sie sie in Deutschland nicht unbedingt gewohnt seien. „Die Jugendlichen kommen nach dem Besuch eines Weltjugendtages ganz verändert wieder, mit vielen positiven und Mut machenden Erfahrungen im Gepäck.“

Sehnsucht nach diesem Gemeinschaftserlebnis

Dass zwischen dem vergangenen Weltjugendtag in Panama im Januar 2019 und dem kommenden in Lissabon im August 2023 nun mehr als vier Jahre Wartezeit liegen, stimmt auch Weltjugendtags-Referent Benedikt Hebbecker wehmütig: „Die besonderen Erfahrungen eines Weltjugendtages geben Kraft und Antrieb und meist habe ich nach ein, zwei Jahren wieder Sehnsucht nach diesem Gemeinschaftserlebnis.“ Die Wartezeit bis 2022 sei bereits lang gewesen, „nun noch länger warten zu müssen tut mir vor allem für diejenigen Leid, die dann nicht mehr teilnehmen können.“ Gäste des Weltjugendtages dürfen nicht älter als 30 Jahre sein, lediglich Teamer und Begleiter dürfen älter sein. „So bricht regelrecht eine ganze Weltjugendtags-Generation weg“, verdeutlicht Pfarrer Schröder. Denn alle Teilnehmer eines Weltjugendtages hätten eine ganz spezielle Verbindung, die auch Jahre später noch spürbar sei. „Daher ist es nun unsere Aufgabe den Spannungsbogen aufrecht zu erhalten und weiterhin präsent zu bleiben. Es gibt zahlreiche attraktive Angebote auf diözesaner Ebene, die die Wartezeit gut füllen können bis wir 2023 wieder alle gemeinsam feiern können.“

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