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© Simone Yousef / Erzbistum Paderborn
© Simone Yousef / Erzbistum Paderborn

Verwaltung als Dienstleister für die Engagierten im Seelsorgeraum

Kundenorientierung, fachübergreifende Zusammenarbeit, Transparenz und Effizienz: Diese Erfolgsfaktoren für die zukünftige Bistumsverwaltung und Kita-Holding definierten die Teilprojektverantwortlichen der Transformation der Verwaltung bei ihrem Arbeitstreffen in Schwerte

Rund 30 Verantwortliche für die Transformation der Verwaltung im Bistumsprozess „Glauben. Gemeinsam. Gestalten“ haben bei ihrem Jour fixe in der Katholischen Akademie Schwerte besonders die Kunden-  und Dienstleistungsorientierung der künftigen Bistumsverwaltung in den Blick genommen. Wichtigste Kunden: die Mitarbeitenden und Engagierten in den 21 Seelsorgeräumen.

Die operative Programmleitung sowie die Leitungen der insgesamt 14 Teilprojekte kommen regelmäßig monatlich zusammen. Meistens digital per Videokonferenz. Nun, gut ein Jahr vor dem geplanten Start der neuen Bistumsverwaltung und der Kita-Holding, trafen sie sich zum dritten Mal persönlich, um sich über Arbeitsmethoden, Zeitpläne und Sachstände auszutauschen, Schnittstellenthemen in den Blick zu nehmen und Tag eins der neuen Bistumsverwaltung und der Kita-Holding zu planen.

Diese sollen im Juli 2027 arbeitsfähig sein, um zunächst die Übergangsleitungen, und -teams, perspektivisch dann die Leitungstrios, Kirchenvorstände und Gremienvertreter, Pastoral- und Gemeindeteams in den Seelsorgeräumen als effizienter, serviceorientierter Dienstleister zu unterstützen. Kernkunden für die Kita-Holding sind die Leitungen in den Kitas des Erzbistums.

Was braucht es für „Tag eins“ der neuen Verwaltung?

Nach der Begrüßung durch die operative Programmleiterin Stefanie Müting stellte Daniela Lindenau (KPMG) die nächsten Schritte der Umsetzungsplanung vor. Zurzeit werden in allen Teilprojekten mithilfe von Prozessbotschaftern die zukünftigen Arbeitsabläufe festgehalten und abgestimmt. Welche Menschen müssen einbezogen werden? Wer ist verantwortlich? Wer erteilt die Freigaben? Was kann mittels KI oder Automatisierung vereinfacht werden? Welche Anforderungen ergeben sich aus Compliance und Aufsicht?

Schnell wurde deutlich, dass die Projektteams hier schon sehr weit vorausgeplant haben und mit viel Engagement und großer Detailtiefe unterwegs sind, auch wenn zum Teil mit Annahmen gearbeitet werden muss, da beispielsweise Details zu den Substrukturen parallel synodal im Rahmen der Pastoraltransformation erarbeitet werden.

In einem Brainstorming priorisierten die Teilnehmenden die Prozesse mit Blick auf „Tag eins“ der neuen Bistumsverwaltung und der Kita-Holding. Leitfragen dabei: Was muss für einen funktionstüchtigen Betrieb sichergestellt sein? Was soll später im Sinne eines permanenten Verbesserungsprozesses weiterentwickelt werden?

Verwaltung dient der Pastoral

In zwei Workshops wurde der Fokus dann ganz auf die Kundenorientierung gelegt. Die Kunden für die Bistumsverwaltung sind die Mitarbeitenden und Engagierten in den pastoralen Zentren, verlässlichen Orten und Gemeinden der Seelsorgeräume. Entscheidend für die gute Vorbereitung ist ein enger Austausch mit den Teilprojektteams der Pastoraltransformation. Dieser ist durch viele Schnittstellen zwischen den Projektsträngen sichergestellt. Justiziar Marcus Baumann-Gretza gab zusätzlich einen vertieften Einblick in die vernetzten Strukturen innerhalb des Seelsorgeraumes. Er stellte ein Modell vor, wie über Orts- und Fachausschüsse und Mandatierungen Eigenverantwortung und Eigenständigkeit nach dem Subsidiaritätsprinzip auf der Ortsebene sichergestellt werden kann.

Leitungstrio, Rat der Pfarrei, Kirchenvorstand, multiprofessionelle Teams, lokale und thematische Gemeindeteams, Mitarbeitende der Kita-Gesellschaften, Hauptberufliche und -amtliche und Ehrenamtlichen: Sie alle sind Kunden der zukünftigen Verwaltung. Sie dürfen eine effiziente Dienstleistung mit klaren Ansprechpartnern, kurzen Wegen und transparenten Strukturen erwarten. Die Projektteams sind auf einem sehr guten Weg dahin.

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