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© Nadja Ikonomopoulos / Erzbistum Paderborn

Teilprojekte bereiten nächste Phase der Pastoraltransformation vor

Die Teilprojektleitungen der Pastoraltransformation haben die nächsten Schritte im Bistumsprozess „Glauben. Gemeinsam. Gestalten.“ in den Blick genommen. Im Mittelpunkt des Treffens standen die Vorbereitung der Erprobungsphase, die Zusammenarbeit mit den künftigen Seelsorgeräumen sowie Kommunikation

Gemeinsam auf dem Weg

Zu Beginn begrüßte Tobias Heinrich, Leiter der Koordinierungsstelle für die Pastoraltransformation, die Teilnehmenden und warb für einen offenen Austausch über die nächsten Schritte. Dabei ging es nicht nur um den aktuellen Arbeitsstand der Teilprojekte, der in Form eines Marktplatzes sichtbar gemacht wurde, sondern auch um die Frage, wie die Ergebnisse und Erarbeitungen künftig stärker in den Dialog und die gemeinsame Weiterentwicklung mit der pastoralen Praxis vor Ort eingebracht werden können.

Den Anfangsimpuls gestaltete Claudia Röring, Abteilungsleitung Entwicklung und Mitglied im Programmteam. „Aus einzelnen Vorhaben soll ein gemeinsamer Weg werden“, lautete eine zentrale Perspektive für die weitere Arbeit.

„Die strategische Ausrichtung und der Mehrwert bestehen darin, den Dialog zwischen der Bistumsebene und den entstehenden Seelsorgeräumen auszubauen“

Generalvikar Dr. Michael Bredeck

Realitätstest für die konzeptionellen Überlegungen

Generalvikar Dr. Michael Bredeck ordnete die aktuelle Phase des Transformationsprozesses ein. Seit dem letzten Treffen seien wichtige Entscheidungen getroffen und zahlreiche Arbeitsschritte auch unter Beteiligung von pastoralen Praktikerinnen und Praktikern angestellt worden. „Dafür bin ich dankbar“, sagte Dr. Bredeck.  Nun komme es zunehmend darauf an, die entwickelten konzeptionellen Überlegungen mit der pastoralen Praxis in den zukünftigen Seelsorgeräumen in Verbindung zu bringen.

„Die strategische Ausrichtung und der Mehrwert bestehen darin, den Dialog zwischen der Bistumsebene und den entstehenden Seelsorgeräumen auszubauen“, so Dr. Bredeck. Mit Blick auf die kommende Erprobungsphase, die ab 2027 beginnen soll, betonte er in Anlehnung an Papst Franziskus: „Die Wirklichkeit ist wichtiger als die Idee.“ Die ausgearbeiteten und sich nun bis Ende des Jahres schärfenden konzeptionellen Überlegungen der Teilprojekte sollen sich dann in den Seelsorgeräumen bewähren und gemeinsam mit den Menschen vor Ort weiterentwickelt werden.

Von der Konzeptions- zur Erprobungsphase

Tobias Heinrich stellte die nächsten Schritte der Pastoraltransformation vor. Die Konzeptionsphase der Teilprojekte soll grundsätzlich mit der Errichtung der Seelsorgeräume zum ersten Advent 2026 abgeschlossen sein. Anschließend beginnt die Erprobungsphase, in der die entwickelten Ansätze in ausgewählten Seelsorgeräumen praktisch erprobt und weiterentwickelt werden.

Dabei gehe es nicht darum, fertige Lösungen auszurollen, sondern Erfahrungen zu sammeln und gemeinsam zu lernen. „Die Erarbeitungen sollen bis dahin einen Reifegrad von etwa 80 Prozent erreichen“, erläuterte Tobias Heinrich. „Das Ausprobieren, Testen, besser machen dieser Erarbeitungen mit konkreten Menschen in den Seelsorgeräumen ist aus meiner Sicht ein sehr interessanter und positiver Schritt, um das Motto ‚Glauben. Gemeinsam. Gestalten‘ ernst zu nehmen.“ Gleichzeitig stehen in den kommenden Wochen wichtige Weichenstellungen an. So werden die Themen Übergangszeit, Ankerzeit, Lernräume und Bistumsorte in unterschiedlichen diözesanen Gremien weiterberaten und nächste Schritte entschieden.

Transparenz schaffen und Menschen beteiligen

Ein besonderer Schwerpunkt des Treffens lag auf der Kommunikation. Tobias Heinrich machte deutlich, dass die kommenden Monate vermehrt genutzt werden sollen, um die guten Entwicklungen in den Teilprojekten sichtbar und nachvollziehbar zu machen. Ziel sei es, Transparenz zu schaffen, Menschen einzubinden und die Verbindung zwischen Bistumsebene und den Interessierten in den künftigen Seelsorgeräumen zu stärken.

Gerade in einer Phase tiefgreifender Veränderungen komme der Kommunikation eine zentrale Rolle zu. Sie schaffe Orientierung, ermögliche Beteiligung und helfe dabei Missverständnissen vorzubeugen.

Ein Beitrag von:
© Besim Mazhiqi / Erzbistum Paderborn
Redakteurin interne Kommunikation

Nadja Ikonomopoulos

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