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© Nadja Ikonomopoulos / Erzbistum Paderborn
© Nadja Ikonomopoulos / Erzbistum Paderborn

Leocampus-Mitarbeiter Steffen Rammert gewinnt Bronze bei den Special Olympics

Steffen Rammert arbeitet im Gartenteam des Leocampus – und feierte bei den Special Olympics Nationalen Spielen einen sportlichen Erfolg. Mit Bronze im Weitsprung setzte er ein Zeichen für Inklusion, Teamgeist und die Freude am Sport.

Eine Bronzemedaille, viele neue Begegnungen und jede Menge Stolz: Für Steffen Rammert waren die Special Olympics Nationale Spiele im Saarland ein besonderes Erlebnis. Der Mitarbeiter des Leocampus Paderborn, dem Ausbildungs- und Begegnungsort des Erzbistums Paderborn, vertrat dort das Team TuRa Elsen und gewann Bronze im Weitsprung.

Special Olympics Deutschland veranstaltet im zweijährigen Wechsel nationale Sommer- und Winterspiele für Menschen mit geistiger Behinderung. Vom 15. bis 20. Juni fanden diese Spiele im Saarland statt. Mehr als 4.000 Athletinnen und Athleten sind bei dem Multisport-Event in mehr als 20 Sportarten gestartet.

Steffen Rammert (35) arbeitet seit Dezember 2025 beim Leocampus im Gartenteam und seine große Leidenschaft ist der Sport. Er trat bei zwei Disziplinen an: 100 Meter Lauf und Weitsprung. Die 100 Meter lief er in 16 Sekunden und verpasste knapp die Bronzemedaille. Beim Weitsprung klappte es dann: Er sprang 2,95 Meter und kam damit aufs dritte Treppchen. „Ich bin sehr stolz auf mich und meine Familie ist es auch“, sagte Steffen Rammert. Er ist schon seit 2014 dabei und mag besonders die Atmosphäre bei den Spielen. Trotz der hohen Temperaturen konnte er sich durchsetzen. „Das war ganz schön heiß“, erinnerte sich Steffen Rammert, der auch eine sportliche Familie hat. Mit seinen Cousinen und Cousins trifft er sich jährlich beim Osterlauf in Paderborn.

Mut zum Mitmachen

„Sport hält fit, macht Freude und das ist gut“, so Steffen Rammert. Damit will er weitere Kolleginnen und Kollegen im Erzbistum Paderborn dazu ermutigen, an den Special Olympics teilzunehmen. Er selbst trainiert das ganze Jahr über dafür und bereitet sich  für die Qualifikation der Spiele in Santiago de Chile, Südamerika, im nächsten Jahr vor. Besonders wichtig ist ihm, dass mehr Menschen mit geistiger Behinderung den Mut finden dabei zu sein, denn das sei ein besonderes Erlebnis und gut für das Selbstvertrauen.

Auch beruflich bestimmt Bewegung seinen Alltag. Steffen Rammert arbeitet im Gartenteam des Leocampus und gießt die Pflanzen und Bäume und mäht den Rasen. „Der Job macht mir sehr viel Spaß“, sagt er. Die Bewegung an der frischen Luft passe gut zu seiner Leidenschaft für den Sport.

Ein Beitrag von:
© Besim Mazhiqi / Erzbistum Paderborn
Redakteurin interne Kommunikation

Nadja Ikonomopoulos

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