Besetzung der Leitungstrios als Schwerpunkt
Ein Schwerpunktthema des jährlich stattfindenden Treffens war die Besetzung der künftigen Leitungstrios in den Seelsorgeräumen. Besonders diskutierten die Beteiligten die Rolle der pastoralen Koordination. Erzbischof Bentz betonte, dass er diese Aufgabe bei Personen mit theologischer Kompetenz sieht, da die nicht-sakramentalen Aufgaben des leitenden Pfarrers möglichst umfassend auf sie delegiert werden sollen. Zugleich sprach sich der Erzbischof dafür aus, alle Leitungstrios geschlechtersensibel in den Blick zu nehmen: „Wenn wir am Ende das Gesamtbild aller Leitungsteams betrachten, sollen Frauen darin in einem ausgewogenen Maß repräsentiert sein und nicht nur einzelne Ausnahmen bilden“, sagte er.
In diesem Zusammenhang griffen die Vertreterinnen der Kompetenzeinheit auch weltkirchliche Entwicklungen auf. Stefanie Matulla, Bildungsreferentin der kefb Dortmund, verwies auf eine Studie aus dem Kontext des Weltkirchlichen Synodalen Prozesses. Darin werde die „Frauenfrage“ als ein Zeichen der Zeit beschrieben, durch das der Heilige Geist spreche. Für die Diözesen könne dies Anlass sein, darüber nachzudenken, welche konkreten Konsequenzen sich daraus für die kirchliche Praxis vor Ort ergeben.