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Impulstext – 2. Evangelium

Eine Reise durchs Ungewisse – hast du so etwas schon einmal erlebt?

Eine solche Reise kann vielfältig sein. Und selbst bei den kleinen alltäglichen Gegebenheiten hast du Momente einer solchen ungewissen Reise sicherlich schon gespürt. Es kann beispielsweise ein Treffen mit deinen Freunden oder der Urlaub mit deinen Eltern sein, auf das du zunächst keine Lust hast und sobald du dich darauf einlässt, ist es bei dem Treffen schon Mitternacht oder du entdeckst wunderschöne Landschaften, welche du so sonst nicht erlebt hättest.

Eine Reise durchs Ungewisse kann aber auch größer sein: Berufswahl, Partnerwahl, Umzüge, Studium. Ist nicht das gesamte Leben eine Reise ins Ungewisse? Man weiß schlichtweg nicht, was in 5, 10, 15 Jahren sein wird. Werde ich meinen Traumberuf ausüben? Finde ich den richtigen Partner? Werde ich ein Haus bauen oder zur Miete wohnen? All das ist ungewiss!

Und manchmal kann es auch passieren, dass man die alten Ziele über Bord wirft oder muss, weil man sich auf die neue Situation einlässt und sich neue Ziele ergeben. Das Leben als Reise durchs Ungewisse ist vielfältig und kann einen auch verunsichern, vielleicht auch innerlich lähmen. Doch wie kann ich damit umgehen?

„Steht auf und fürchtet euch nicht“ (Mt 17,7) gab Jesus seinen Jüngern mit auf ihre Reise ins Ungewisse. Denn eigentlich wollen sie gar nicht reisen, sondern zur Ruhe kommen und Hütten bauen (Mt 17,4). Doch dann kommt alles anders als gedacht und sie folgen Jesus weiter. Wohin wissen sie nicht, aber sie vertrauen Jesus und lassen sich von ihm mitnehmen auf eine Reise ins Ungewissen, die Ihnen im Innersten immer noch Angst bereiten kann. Obwohl das Wort Vertrauen nicht in der Geschichte wiederzufinden ist, können wir es aus der Handlung der Jünger ableiten. Ihr Vertrauen in Jesus ist so groß, dass sie dadurch sich auf ihre eigene Reise durchs Ungewisse einlassen können.

Vielleicht hilft es, bei kleinen und großen Reisen durchs Ungewisse darauf zu vertrauen, dass es Personen gibt, die euch immer und bedingungslos unterstützen, wie Familie und Freunde – und auch Gott. Das daraus resultierende Vertrauen lässt die ungewisse Zukunft nicht weniger beängstigend erscheinen, aber es gibt Mut für jeden neuen Schritt der Reise durchs Ungewisse, für jeden Schritt in eurem Leben.

Impulsfragen für den Austausch

  • Wann hat mich jemand getragen?
  • Wofür willst du mutiger sein?
  • Kennst du andere Menschen, die einen letzten Grund haben, der sie trägt?
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