Kontakt Karriere & Jobs Erzbistums-Webseite
wir.desk-Login Suche
Kontakt
Gestaltungselement Navigation

Zweiter Fastensonntag: Durchs Ungewisse – willst du mit mir gehen?

Evangelium Mt 17, 1-9

Er wurde vor ihren Augen verwandelt; sein Gesicht leuchtete wie die Sonne

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus

In jener Zeit

1nahm Jesus Petrus, Jakobus und dessen Bruder Johannes beiseite und führte sie auf einen hohen Berg.

2Und er wurde vor ihren Augen verwandelt; sein Gesicht leuchtete wie die Sonne, und seine Kleider wurden blendend weiß wie das Licht.

3Da erschienen plötzlich vor ihren Augen Mose und Elija und redeten mit Jesus.

4Und Petrus sagte zu ihm: Herr, es ist gut, dass wir hier sind. Wenn du willst, werde ich hier drei Hütten bauen, eine für dich, eine für Mose und eine für Elija.

5Noch während er redete, warf eine leuchtende Wolke ihren Schatten auf sie, und aus der Wolke rief eine Stimme: Das ist mein geliebter Sohn, an dem ich Gefallen gefunden habe; auf ihn sollt ihr hören.

6Als die Jünger das hörten, bekamen sie große Angst und warfen sich mit dem Gesicht zu Boden.

7Da trat Jesus zu ihnen, fasste sie an und sagte: Steht auf, habt keine Angst!

8Und als sie aufblickten, sahen sie nur noch Jesus.

9Während sie den Berg hinab stiegen, gebot ihnen Jesus: Erzählt niemand von dem, was ihr gesehen habt, bis der Menschensohn von den Toten auferstanden ist.

Lectio Divina

Ich lese den Text

Der Abschnitt zeigt wiederholt das Unverständnis der Jünger Jesus gegenüber. Wie äußert sich dies? Wie hängen Unverständnis und „Kleinglauben“ (V. 20) der Jünger zusammen?

Wie könnte man die emotionalen Schritte in der Verklärungsszene nachzeichnen?

Der Text liest mich

Wo konnte ich mit meinem Glauben schon einmal Berge versetzen? Wo sehe ich Grenzen und Möglichkeiten?

Die Szene erzählt eine religiöse Schlüsselerfahrung – die begeistert und auch verwirrt zurücklässt, auf jeden Fall aber das Verhältnis zwischen Jesus und den Beteiligten nachhaltig verändert. Kenne ich eine solche Erfahrung? In meinem Glauben? In der Liebe?

Entnommen aus:
Katholisches Bibelwerk e. V.
Lectio divina Neues Testament
© Katholische Bibelanstalt, Stuttgart 2019
Alle Rechte vorbehalten

Kurz zur Lectio Divina: Seit dem Mittelalter gibt es diese intensive Art des persönlichen und auch gemeinschaftlichen Aneignens von Bibeltexten. In den Stufen Lesen (lectio) – besinnen (meditatio) – beten (oratio) und betrachten (contemplatio) kann die lectio divina erfolgen. In heutiger Übersetzung ist es ein zweiseitiger Vorgang: Ich lese den Text (durchaus mit historischen Hintergrundinformationen) und der Text liest mich (als persönliche Aneignung). In der neuen Bibelausgabe sind diese beiden Fragerichtungen als Anmerkungen zum Text rot markiert gesetzt. Hier bieten wir die Impulse als Leseschlüssel an für eigene Betrachtungen. Die kursiv gesetzten Fragen sind Ergänzungen aus dem Redaktionsteam der Fastenaktion.

 

Bibeltext in Leichter Sprache + Leseschlüssel in Leichter Sprache

Das Evangelium steht in der Bibel.

Es erzählt, was Jesus gemacht und gesagt hat.

Das Evangelium ist die Frohe Botschaft über Jesus.

Jeden Sonntag wird ein Stück aus einem Evangelium vorgelesen.

In der Fasten-Zeit sind es besondere Texte.

Über jeden Text kann man nachdenken.

Über jeden Text soll man nachdenken.

Dazu kann man sich Fragen stellen.

Diese Fragen nennt man Impulse.

Zu jedem Evangelium gibt es einen Impuls.

 

Diese Impulse sind in zwei Teilen:

  1. Ich lese den Text
  2. Ich frage mich: Was bedeutet der Text für mein Leben?
    Ich frage mich: Was bedeutet der Text für meinen Glauben?

Zweiter Fastensonntag: Willst du mit mir gehen?

  1. Ich lese den Text:
    Verstehen die Freunde von Jesus, was mit Jesus passiert?
    Was sagen sie?
    Was machen sie?
    Können sie richtig an Jesus glauben?
  2. Ich frage mich: Was bedeutet der Text für mein Leben, für meinen Glauben:
    Ein Sprichwort sagt: Der Glaube versetzt Berge.
    Das heißt: Der Glaube macht manchmal unmögliches möglich. Nur durch Glauben.
    Habe ich das schon einmal erlebt?
    Hat mein Glaube schon einmal unmögliches möglich gemacht?
    Erlebe ich, dass mein Glaube Grenzen hat?
    Erlebe ich, dass nicht alles nur durch Glauben klappt?
    Was bedeutet das für mein Leben?
    Was bedeutet das für meinen Glauben an Jesus?

 

Gestaltungselement Footer

Erzbistum Paderborn
Domplatz 3
33098 Paderborn

Tel. +49 (0)5251 125-0 (Zentrale Erzbischöfliches Generalvikariat)
Fax +49 (0)5251 125-1470
generalvikariat@erzbistum-paderborn.de