Kontakt Karriere & Jobs Erzbistums-Webseite
wir.desk-Login Suche
Kontakt
Gestaltungselement Navigation

Aus- & Fortbildung

Ein zentraler Aspekt der Präventionsarbeit ist die kontinuierliche Aus- und Fortbildung von Mitarbeitenden. Prävention als Grundprinzip proffesionellen Handelns beschränkt sich nicht auf das Vermitteln von Wissen. Vielmehr gilt es, bei den Mitarbeitenden eine persönliche Haltung zu fördern, sie für das Thema sexualisierte Gewalt zu sensibilisieren und ein Regelwerk für die grenzachtende Gestaltung von Beziehungen zu verankern.

Im Bereich der Katholischen Jugendarbeit gibt es auf der Grundlage des diözesanen Schulungscurriculum ein eigenes Modul, das besonders auf die Zielgruppe Jugendlicher und junger Erwachsener als Mitarbeitende in der katholischen Jugendarbeit ausgerichtet ist.

Für den Bereich Kinder und Jugendliche ist alternativ zu den Präsenzschulungen ein Blended-Learning-Angebot (Verbindung von E-Learning und Präsenzveranstaltung) verfügbar.

Die Entscheidung darüber, welche Mitarbeitenden in welchem Umfang geschult werden, trifft der jeweilige Rechtsträger auf Basis der Vorgabe der Präventionsordnung und vor dem Hintergrund des diözesanen Curriculums. Entscheidungskriterien dabei sind vor allem die Art, Dauer und Intensität des Kontaktes zu Minderjährigen oder zu schutz- und hilfebedürftigen Erwachsenen. Zudem hängt die Schulungsintensität von der Rolle und Funktion der Mitarbeitenden ab.

Fortbildungen zur Vertiefung und Auffrischung

Um die Nachhaltigkeit des Themas „Prävention sexualisierter Gewalt“ sicherzustellen und Prävention zum integralen Bestandteil der Arbeit werden zu lassen, schreibt die Präventionsordnung vor, die Kenntnisse und das Wissen der Mitarbeitenden immer wieder aufzufrischen. Der kirchliche Rechtsträger hat dafür Sorge zu tragen, dass die unterschiedlichen Personengruppen informiert oder geschult werden. Mindestens alle fünf Jahre ist die Teilnahme an Fortbildungsveranstaltungen rund um den Themenbereich „Prävention sexualisierter Gewalt“ verpflichtend.

Organisation der Schulungsangebote

Schulungen und Fortbildungen können auf verschiedene Weisen organisiert werden:

  • Schulungsmaßnahmen können vom Rechtsträger selbst organisiert durchgeführt werden. In diesem Fall liegen die Organisation der Räume und Arbeitsmaterialien, die Teilnehmerverwaltung sowie das Ausstellen der Zertifikate in der Hand des Rechtsträgers. Das Team der Koordinationsstelle sexualisierter Gewalt im Erzbistum Paderborn berät Sie bei Fragen dazu und vermittelt Ihnen gern beauftragte Schulungsreferentinnen und Schulungsreferenten.
  • Schulungsmaßnahmen werden regelmäßig von den unterschiedlichen Bildungsträgern wie der Katholischen Erwachsenen- und Familienbildung im Erzbistum Paderborn angeboten. Alternativ ist es möglich, dass der Rechtsträger mit einem Bildungsträger kooperiert, damit dieser für den Rechtsträger, ein individuelles Schulungsangebot  konzipiert und umsetzt.

 “Face-to-face” -Schulungen

Gemeinsam mit einer Traumafachberaterin wurde ein spezifisches Schulungsmodul entwickelt, das sich als Angebot an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter richtet, die an den angebotenen Schulungen aufgrund einer persönlichen Betroffenheit nicht teilnehmen (können) und hier die Möglichkeit einer „Einzelschulung“ nutzen wollen.

Rücksprache und Vermittlung über die Koordinationsstelle Prävention.

Das Erzbistum Paderborn gewährt einen Honorarkostenzuschuss für Schulungsmaßnahmen, sofern diese der Präventionsordnung entsprechen und von entsprechend qualifizierten Referenteninnen und Referenten durchgeführt werden. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an >Kontaktadresse< – Kontaktadresse Präventionsbeauftragter – Karl-Heinz Stahl

 

Gestaltungselement Footer

Erzbistum Paderborn
Domplatz 3
33098 Paderborn

Tel. +49 (0)5251 125-0 (Zentrale Erzbischöfliches Generalvikariat)
Fax +49 (0)5251 125-1470
generalvikariat@erzbistum-paderborn.de