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FAQ zum Umgang mit Corona

Die Corona-Pandemie hat enorme Auswirkungen auf das öffentliche Leben, auch für den Arbeitsalltag. Wie viele andere Menschen auch stehen Mitarbeitende im kirchlichen Dienst derzeit vor vielen Herausforderungen und haben Fragen – von der Kinderbetreuung über das Homeoffice bis hin zur Frage “Was kann ich eigentlich tun, wenn ich erkranken sollte?”

Sie finden hier zusammengefasst häufig gestellte Fragen und die Antworten, die zum jetzigen Zeitpunkt darauf gegeben werden können.

Fragen und Antworten: Krisenmanagement im Erzbistum Paderborn

Ist Catering in den Diensträumen erlaubt?

Angesichts der weiterhin bestehenden Infektionsgefahr ist ein Catering für Sitzungen im Generalvikariat nicht möglich. Dies gilt für alle internen und externen Besprechungen. Angesichts der sommerlichen Temperaturen ist es aber möglich Wasser und entsprechende Gläser je Teilnehmer zu erhalten. Diese werden ausschließlich durch die Servicekräfte zur Verfügung gestellt. Der Antrag dazu ist in der gewohnten Weise über Lotus Notes zu stellen.

Der Ausschank von Kaffee im Rahmen von Arbeitsbesprechungen ist weiterhin ausdrücklich untersagt. Dies gilt ebenfalls für die praktizierten Weisen, Kaffee in den Abteilungsküchen zu bereiten und während den Sitzungen diesen in Abteilungstassen auszuschenken.

Hintergrund hierfür sind die beschlossenen strengen Regelungen für die öffentliche Gastronomie, die bei der Bewirtung von Gästen zu beachten sind.

Neu: Wann öffnet das Erzbischöfliche Generalvikariat wieder?

Das Erzbischöfliche Generalvikariat hat seinen Dienst am Montag, 20.04.2020, wieder aufgenommen. Dabei werden die Hinweise zum Infektionsschutz berücksichtigt. Daher gilt für den Zeitraum bis zum 05.06.2020 weiterhin einen Mindestabstand von 1,5 m zu anderen Personen zu wahren. Für uns bedeutet das, dass die bisherigen Maßnahmen aufrechterhalten bleiben. Eine Doppelbelegung von Büros ist grundsätzlich weiterhin nicht gestattet. Zur Realisierung dieser Vorgaben können die Möglichkeiten von Homeoffice oder wechselnde Präsenztage im Büro genutzt werden.

Neu: Sind die einzelnen Teams und Abteilungen weiterhin erreichbar?

Die Abteilungsleitungen sind aufgefordert, eine Mindestbesetzung der verschiedenen Abteilungen, Teams und Aufgabenfelder zu organisieren. Dabei sind die oben genannten Vorgaben zum Infektionsschutz zu berücksichtigen.

Aktualisiert: Können Kirchenvorstandssitzungen durchgeführt werden?

Zum 01.05.2020 ist eine Ergänzung der diözesanen Geschäftsanweisung in Kraft getreten; der neue Artikel 5a ist im Kirchlichen Amtsblatt 2020, Stück 4, Nr. 56 veröffentlicht. Nach dieser Neuregelung können Kirchenvorstände im nordrhein-westfälischen und hessischen Bistumsteil ihre Sitzungen jetzt auch virtuell – z. B. als Video- oder Telefonkonferenz – abhalten.

Die Regelung gilt zunächst bis zum 31.12.2020. Beschlussfassungen im Umlaufverfahren sind von Artikel 5a nicht umfasst; sie bleiben weiterhin ausgeschlossen.

Ob und inwieweit Kirchenvorstandssitzungen wieder in den gewohnten Tagungsformaten (d. h. mit körperlicher Anwesenheit der Beteiligten) abgehalten werden können, ist von den Verantwortlichen vor Ort unter Abwägung aller Aspekte des Einzelfalles zu entscheiden.
Die jeweils gültigen Regelungen und Empfehlungen zum Corona-Schutz (insbesondere Versammlungsbeschränkungen, Desinfektionsvorgaben und Mindestabstand) sind dabei zwingend zu beachten. Diese können je nach Bundesland variieren. Unabhängig davon sollten “körperliche” Sitzungen aber bis auf weiteres auf das zwingend notwendige Maß beschränkt bleiben.

Bei Fragen zu dieser Regelung steht der Bereich Recht im Erzbischöflichen Generalvikariat zur Verfügung:
rechtsamt@erzbistum-paderborn.de

Aktualisiert: Wie wird der Besucherverkehr im Erzbischöflichen Generalvikariat geregelt?

Das Haus bleibt weiterhin für den Publikumsverkehr gesperrt. Es gelten die vor den Betriebsferien getroffenen Besucherregelungen:
Der Zugang zum Erzbischöflichen Generalvikariat ist nur noch Mitarbeitenden und zwingend notwendigen externen Partnern gestattet. Diese externen Besucher werden gebeten, sich am Empfang des Domplatz 3 zu melden, wo sie von einem Mitarbeitenden des Generalvikariats abgeholt werden.

Aktualisiert: Welche Auswirkungen hat die aktuelle Situation in Bezug auf Verpflegungsangebote?

Die Caféteria im Konrad-Martin-Haus sowie die Kantine im Priesterseminar bleiben für die Zeit der eingeschränkten Kontaktmöglichkeiten geschlossen.
Diese Regelung gilt auch für die erzbischöflichen Schulen.

Aktualisiert: Wie ist mit Dienstbesprechungen und Konferenzen umzugehen?

Dienstbesprechungen und Konferenzen sind, sofern sie notwendig sind, möglichst digital durchzuführen.

Aktualisiert: Wie gehe ich mit Dienstreisen um?

Dienstreisen bleiben für die Dauer der eingeschränkten Kontaktmöglichkeiten untersagt.

Aktualisiert: Wie geht der Betrieb im Generalvikariat voraussichtlich weiter und was bedeutet das für mein Zeitguthaben?

Wir stellen uns im Erzbischöflichen Generalvikariat darauf ein, den Betrieb des Hauses jeweils an die aktuelle Corona-Lage gemäß den gesetzlichen Vorgaben anzupassen. Alle Kolleginnen und Kollegen, die nicht zwingend vor Ort arbeiten müssen, werden dringend gebeten, ihre Tätigkeit in Absprache mit dem Vorgesetzten von Zuhause zu erledigen. Sofern keine dringenden Aufgaben zu erledigen sind, sind Zeitguthaben abzubauen.

Während der Tätigkeit im Homeoffice ist es untersagt, Zeitguthaben aufzubauen, die nicht der wöchentlichen Flexibilität dienen.

Die Vorgesetzten bitten wir darum, die hierzu notwendigen Absprachen mit den Mitarbeitenden zu treffen.

Sofern keine Zeitguthaben vorhanden sind, muss von Fall zu Fall entschieden werden, wie ein Einsatz auch dieser Personen unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen realisiert werden kann.. Über die getroffenen Maßnahmen bitten wir die Personalabteilung zu informieren.

Was passiert mit meinen geplanten Fort- und Weiterbildungen sowie Exerzitien?

Alle geplanten und genehmigten Fort- und Weiterbildungen werden zunächst bis zum 30. Juni 2020 ausgesetzt bzw. abgesagt. Diese Regelungen gelten für alle Fort- und Weiterbildungen an denen Mitarbeitende teilnehmen, aber auch für alle Maßnahmen, die durch Mitarbeitende angeboten, organisiert oder durchgeführt werden. Zum Verfahren bei Fort- und Weiterbildungen, die über einen längeren Zeitraum laufen (z. B. Studium), entscheidet der Bereich Personal und Verwaltung im Einzelfall.

Diese Regelung gilt auch für alle beantragten und genehmigten Exerzitien und Besinnungstage gemäß § 40 KAVO.

Was bedeutet die aktuelle Situation für Supervision und Coaching sowie externe Beratung?

Wie Fort- und Weiterbildungen werden auch alle beantragten Beratungsdienstleistungen wie Supervision, Coaching, Teamentwicklung etc., die durch externe Kooperationspartner durchgeführt werden, zunächst bis zum 30. Juni 2020 ausgesetzt bzw. abgesagt. Beratungsdienstleistungen, die telefonisch durchgeführt werden können, bleiben davon unberührt.

Welche Auswirkungen ergeben sich auf die Postzustellung?

Die Poststelle arbeitet derzeit – unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen  weitestgehend im  Normalbetrieb

Wie sind Personen mit erhöhtem gesundheitlichen Risiko davon betroffen?

Insbesondere Personen mit erhöhten gesundheitlichen Risiken werden dringend gebeten, sich mit ihren Vorgesetzten abzusprechen und soweit wie möglich  von Zuhause zu arbeiten.  Ziel ist es, durch geeignete Schutzmaßnahmen diese Mitarbeitenden wieder in das Arbeitsleben zu integrieren. Hierzu ist es erforderlich, dass eine Bescheinigung des jeweiligen Hausarztes vorgelegt wird, aus der hervorgeht, dass die/der Mitarbeitende ein erhöhtes gesundheitliches Risiko in Bezug auf COVID-19 aufweist und unter welchen Bedingungen ein Arbeiten möglich ist. In einem Gespräch, an dem neben der/dem betroffenen Mitarbeitenden und der jeweiligen Führungskraft auch ein/e Vertreter/in des Teams Arbeits- und Gesundheitsschutz teilnimmt, soll auf Grundlage der Vorgaben des Hausarztes gemeinsam geprüft werden, unter welchen Voraussetzungen ein Arbeiten möglich ist. Selbstverständlich kann auch der Betriebsarzt hierzu konsultiert werden.

Die Vorgesetzten werden gebeten, über die getroffenen Maßnahmen die Personalabteilung zu informieren.

Wie sind die Regelungen beim Homeoffice – insbesondere für Mitarbeitende, die dies noch nicht vertraglich vereinbart haben?

Mit Mitarbeitenden kann ab sofort in Absprache mit den Vorgesetzten aus Gründen der Risikominimierung (Schlüsselpersonen, Schwerbehinderten mit Schwächung des Immunsystems) vorübergehend Homeoffice vereinbart werden. Hierzu bedarf es abweichend von den bestehenden Regelungen zum Homeoffice keiner vertraglichen Vereinbarung.

Für Mitarbeitende, mit denen bereits eine Vereinbarung bestand, die aber verlängert oder erweitert werden soll, kann dies ebenfalls formlos durch den Vorgesetzten genehmigt werden.

Was kann ich tun, wenn ich von Betreuungsengpässen durch die Schließung von Kitas und Schulen betroffen bin?

Sofern das eigene Kind von Mitarbeitenden erkrankt, greift § 40 KAVO (Arbeitsbefreiung).

Ist wegen der Schließung von Kitas und Schulen die Betreuung des Kindes zu organisieren gilt folgendes:

Mitarbeitenden kann, sobald eine Schließung verfügt ist, über die Regelungen des § 40 KAVO hinaus bis zu 2 Arbeitstage bezahlte Arbeitsbefreiung gewährt werden. Damit soll bei Bedarf die Möglichkeit eingeräumt werden, alternative Betreuungsmöglichkeiten zu organisieren.

Ist eine alternative Betreuung nicht zu organisieren, müssen Mitarbeitende Zeitausgleich (bei vorhandenen Mehrstunden) in Anspruch nehmen, unbezahlte Freistellung beantragen oder Erholungsurlaub (Resturlaub aus 2019 kann über den 31. März 2020 genommen werden) einsetzen, wenn nicht Homeoffice vereinbart werden kann.

Die/Der Mitarbeitende hat über eine Arbeitsverhinderung stets unverzüglich den Vorgesetzten zu informieren, gegebenenfalls telefonisch – niemand darf ohne diese Meldung einfach zu Hause bleiben. Der Vorgesetzte informiert die Personalabteilung.

Eine zentrale Kinderbetreuung im Erzbischöflichen Generalvikariat erfolgt aus Sicherheitsgründen nicht. Auch die Möglichkeit, Kinder während der Dienstzeit mit ins Büro zu nehmen, steht bis auf weiteres nicht zur Verfügung. Ziel ist auch hier, die Zahl möglicher Kontakte zwischen Beschäftigten und externen Personen am Arbeitsplatz soweit wie möglich zu reduzieren.

Was kann ich tun, wenn ich von Betreuungsengpässen bei pflegebedürftigen Angehörigen betroffen bin?

Ist die Pflege von Angehörigen durch Ausfall der bisherigen Pflege nicht anders zu organisieren und muss daher ein/e Mitarbeitende/r die Pflege übernehmen, greift grundsätzlich § 2 des Gesetzes über die Pflegezeit. Mitarbeitende haben das Recht, bis zu 10 Tagen unbezahlt von der Arbeit fern zu bleiben und es besteht ggf. Anspruch auf Pflegegunterstützungsgeld nach dem SGB XI.

Was muss ich wissen, wenn ich in einer Einrichtung arbeite, deren Betrieb ruht?

Kolleginnen und Kollegen, die in Einrichtungen tätig sind, die Betriebsruhe praktizieren (wie z.B. Einrichtungen der Weiterbildung) und ganz oder in Teilen aktuell keine Aufgaben erledigen können, werden gebeten, ihre Zeitguthaben abzubauen. Sobald diese abgebaut sind und eine Arbeit weiterhin nicht möglich ist, werden diese Personenkreise unter Fortzahlung ihres Entgeltes von der Arbeit freigestellt. Wir bitten die Vorgesetzten dringend darum, die Kolleginnen und Kollegen hierbei aktiv zu unterstützen.

Wie lange werden die Maßnahmen dauern?

Die Lagebeurteilung hinsichtlich der aktuellen Pandemie ändert sich ständig. Die durch die Vorgesetzten nach diesen Hinweisen getroffenen Maßnahmen sollen zurzeit  bis 05.06.2020 befristet werden. Rechtzeitig vorher ergehen weitere Informationen.

Wenn Sie Fragen haben, stehen Ihnen der Krisenstab Corona (krisenstab@erzbistum-paderborn.de, Tel.: 05251-125-5555) oder die Abteilung Personal zur Verfügung.

Wie ist das Krisenmanagement im Umgang mit dem Corona-Virus organisiert und an wen kann ich mich wenden?

Seit dem 16. März 2020 gilt eine Organisationsverfügung „Krisenmanagement in Umgang mit COVID-19 (Coronavirus SARS-CoV-2)” persönlich und räumlich für alle Mitarbeitenden im Erzbischöflichen Generalvikariat und in den angeschlossenen Einrichtungen. Ebenso gilt sie für die Mitarbeitenden im pastoralen Dienst des Erzbistums Paderborn (Kleriker und das pastorale Personal insgesamt) sowie für die Mitarbeitenden an den Schulen in der Trägerschaft des Erzbistums Paderborn (lehrendes und nicht lehrendes Personal).

Es wurde ein Krisenstab eingerichtet, der die Planung und Umsetzung aller erforderlichen Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Coronavirus übernimmt. Mitglieder sind die Leitungen aus den jeweiligen Bereichen des Generalvikariats. Leiter des Krisenstabes ist der Koordinator des Dienstgebers für den Arbeits- und Gesundheitsschutz, Frank Rosenberger. Die Stellvertretung übernimmt der Vertreter des Dienstgebers, Thomas Schäfers.

Der Krisenstab tritt täglich sowie bei Bedarf zusammen. Zentral ist der Krisenstab 24-Stunden erreichbar unter: 05251 / 125-5555, krisenstab@erzbistum-paderborn.de

Der Krisenstab koordiniert auch alle möglichen Maßnahmen bzw. Empfehlungen für die Pfarreien im Erzbistum Paderborn.

Was muss ich bezüglich einer Meldepflicht bei Quarantäne oder Erkrankung beachten?

Mitarbeitende, die nach ärztlicher Diagnose meldepflichtig erkrankt sind, haben dies unverzüglich dem Krisenstab anzuzeigen. Dies gilt auch für Mitarbeitende, die aufgrund behördlicher Anordnung unter häuslicher Quarantäne stehen. Diese Meldepflicht bezieht sich auch auf erkrankte und/oder unter Quarantäne stehende Schülerinnen und Schüler der Schulen in bischöflicher Trägerschaft. Die Meldung an den Krisenstab erfolgt in diesem Fall durch die Schulleitungen.

Diese Meldepflicht gilt weiterhin für alle Mitarbeitenden der Rechtsträger, die zum Geltungsbereich der Präventionsvereinbarungen des Erzbistums Paderborn mit den Berufsgenossenschaften fallen: das Domkapitel und die Gemeindeverbände.

Die Meldung an den Krisenstab erfolgt in dem Fall durch die Rechtsträger.

Seitens der Caritas berichtet der Vorstand regelmäßig dem Krisenstab über die Sachlage und alle Maßnahmen.

Was muss ich beachten, wenn ich mich in einem „Risikogebiet" aufgehalten habe?

Mitarbeitende, die sich z.B. während ihres Urlaubs in Risikogebieten aufgehalten haben, sind verpflichtet, vor erneutem Dienstantritt dies dem Krisenstab mitzuteilen.

Die Festlegung von Risikogebieten erfolgt täglich aktuell durch das Robert Koch-Institut und kann unter www.rki.de eingesehen werden.

Was passiert, wenn das Erzbischöfliche Generalvikariat geschlossen wird?

Mitarbeitende, deren Arbeitsplatz mit einem Notebook ausgestattet ist, sind bis auf weiteres verpflichtet, dieses bei Dienstende an jedem Tag mit nach Hause zu nehmen, um auch im Fall der vorübergehenden Schließung ihrer Organisationseinheit / Einrichtung oder des Erzbischöflichen Generalvikariats eine mögliche Heimarbeit zu gewährleisten. Bei Vorhandensein eines dienstlichen Mobiltelefons ist dieses beim täglichen Dienstende mitzunehmen.

Eine Verpflichtung zu einer Rufbereitschaft außerhalb der normalen Dienstzeiten ergibt sich daraus nicht.

Was passiert, wenn es zu Quarantäne-Maßnahmen einzelner Beschäftigter kommt?

Mitarbeitende, die durch behördliche Anordnung unter Quarantäne gestellt sind ohne selbst erkrankt zu sein, arbeiten in Heimarbeit, soweit dies zumutbar und möglich ist. Es erfolgt Entgeltfortzahlung gemäß § 56 Infektionsschutzgesetz.

Mitarbeitende, die durch behördliche Anordnung unter Quarantäne gestellt und selbst erkrankt sind, sind arbeitsunfähig, solange dies ärztlich angeordnet ist. Es erfolgt Entgeltfortzahlung gemäß § 30 KAVO.

Mitarbeitende, die durch Anordnung durch den Dienstgeber unter Quarantäne gestellt werden, arbeiten in Heimarbeit, soweit dies zumutbar und möglich ist, Es erfolgt Vergütung gemäß § 23 KAVO. Diese Maßnahme wird insbesondere für alle Mitarbeitenden geprüft, die sich z.B. während ihres Urlaubes in einem Risikogebiet gemäß Ziffer 4 aufgehalten haben.

Der mögliche angeordnete Quarantäne-Zeitraum orientiert sich an den Empfehlungen des Robert Koch-Institutes und wird Individuell geprüft.

Was geschieht an Fürsorge für Mitarbeitende mit einem höheren Risiko für einen schweren COVID-19-Krankheitsverlauf?

Verschiedene Grunderkrankungen, wie z.B. Herzkreislauferkrankungen, Diabetes, Erkrankungen des Atmungssystems, der Leber und der Niere sowie Krebserkrankungen, scheinen unabhängig vom Alter das Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf zu erhöhen.

Das Team Arbeits- und Gesundheitsschutz bittet betroffene Mitarbeitende, sich zu melden, um im Einzelgespräch individuelle Schutzmaßnahmen zu besprechen.

Wie gehe ich mit Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen um?

Nach Einigung des Spitzenverbandes der Gesetzlichen Krankenkassen und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung können seit dem 9. März 20 Personen mit leichten Erkrankungen der oberen Atemwege ohne weitere Symptomatik eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung auf telefonischem Weg von niedergelassenen Hausärzten beantragen. Die Bescheinigung wird per Post zugeschickt.

Die Feststellung einer Arbeitsunfähigkeit per Telefon für maximal sieben Tage ist bei einer Erkrankung der oberen Atemwege möglich, wenn der Patient keine schwere Symptomatik vorweist und nicht die Kriterien des Robert Koch-Instituts für einen Verdacht auf eine Infektion erfüllt.

Die Bescheinigung kann nach telefonischer Befragung und aufgrund der persönlichen ärztlichen Überzeugung vom Zustand des Versicherten ausgestellt werden. Die Regelung gilt zunächst für vier Wochen.

Zum Wohle aller Mitarbeitenden ist bei vorhandener Symptomatik von dieser Regelung unbedingt Gebrauch zu machen. Eine nicht fristgerechte Vorlage der AU-Bescheinigung beim Dienstgeber ist bei dieser Regelung zu vernachlässigen. Eine telefonische Anzeige beim Vorgesetzten ist erforderlich.

Was passiert, wenn es eine temporäre Quarantäne für das Erzbischöfliche Generalvikariat gibt?

Für den Fall, das Mitarbeitende des Erzbischöflichen Generalvikariates am Coronavirus erkranken bzw. andere daran Erkrankte sich im Erzbischöflichen Generalvikariat aufhalten, tritt nach Bekanntwerden sofort der Krisenstab zusammen und prüft direkt einzuleitende Maßnahmen.

Je nach Art und Umfang des Kontaktes der Erkrankten zu anderen Mitarbeitenden wird eine Quarantäne für alle Mitarbeitenden und/oder für das gesamte Einrichtungsgelände des Erzbischöflichen Generalvikariates, einer Einrichtung oder einer Schule angeordnet. Der angeordnete Quarantäne-Zeitraum orientiert sich an den Empfehlungen des Robert Koch-Institutes und wird individuell geprüft.

In diesem Fall ist der Zugang zu den Diensträumen für alle gesperrt und der Wachdienst übernimmt die Zugangskontrolle und Sicherung des Gebäudes und des Geländes. Ausnahmen bestehen für die Bistumsleitung und für den Krisenstab. Dieser tagt mit Anordnung der Quarantäne ständig im Sitzungszimmer des Generalvikars und berichtet laufend dem Generalvikar.

Was muss ich als Geistlicher beachten?

Für den Fall, dass es für die Bundesrepublik Deutschland oder für einzelne Bundesländer zu Ausgangssperren kommen sollte, werden Priester gebeten, ihren Dienstausweis mitzuführen. Dieser gilt in dringend notwendigen seelsorglichen Fällen (Krankenkommunion, Krankensalbung, seelsorglicher Beistand, Beerdigungen etc.) als Nachweis, um sich als Priester bzw. als Diakon ausweisen zu können.

Mitbrüder, die keinen Dienstausweis besitzen, können einen provisorischen Ausweis bekommen. Dazu kann das untenstehende Formular durch den zuständigen Pfarrer / Dechanten ausgefüllt, unterschrieben und gesiegelt werden.

Wo erhalte ich weitere aktuelle Informationen?

Auf der Erzbistums-Homepage gibt es einen News-Ticker, der stetig aktualisiert wird.

Ergänzende Information für Mitarbeitende des Erzbischöflichen Generalvikariats

Ab dem 17. März 2020 ist für die Mitarbeitenden im EGV eine geschlossene Gruppe in unserem Social Intranet „Viadesk“ eingerichtet. Mit Hilfe dieser Gruppe möchten wir gewährleisten, dass alle Mitarbeitenden des EGV sich vernetzen, austauschen und von überall auf wichtige Informationen zugreifen können. Zunächst finden sie hier gebündelt alle relevanten Informationen, die für die Arbeitsorganisation des EGV in dieser besonderen Situation relevant sind.

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Tel. +49 (0)5251 125-0 (Zentrale Erzbischöfliches Generalvikariat)
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