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Engagement fördern

Engagement muss in seiner ganzen Vielfalt gefördert werden

Gott hat in jedem Menschen Potenziale angelegt

Engagement muss gefördert werden – ist ja klar. Im Erzbistum Paderborn sind da ganz viele Ehrenamtliche, die sich vor Ort einsetzen und Dinge möglich machen. Und genau so gibt es viele hauptberuflich in der Kirche Tätige, die weit mehr als nur Dienst nach Vorschrift leisten. Engagement in seiner Vielfalt zu erfassen, bedeutet, über den Kirchturm hinauszusehen – den vielfältigen Einsatz im sozialen und gesellschaftlichen Raum müssen wir hier genauso mitdenken.

Warum ist das so wichtig? Weil wir als Christinnen und Christen glauben, dass Gott in jedem Menschen Potenziale anlegt. Es ist unsere Aufgabe, diese Talente wirksam werden zu lassen Erst, wenn individuelle Begabungen leuchten, realisiert sich Christsein in der Welt.

Deutlich machen, dass Engagement richtig und wichtig ist

Unsere Realität ist davon oft noch weit entfernt. Menschen wollen etwas bewegen – und laufen gegen Mauern. Menschen wollen etwas bewegen – und kommen nicht zum Zug. Menschen wollen sich engagieren – aber es fehlt ihnen der Mut. Menschen wollen sich engagieren – aber finden keine Freiräume. Menschen wollen etwas bewegen –aber es mangelt an finanziellen oder personellen Ressourcen.

Wer sich für andere einsetzt, will spüren: Ich bin wirksam. Mein Engagement ist richtig und wichtig, und ich sehe meinen Beitrag. Wie oft frustrieren, verletzen oder verlieren wir Menschen, weil wir ihnen genau das nicht zeigen? Als Kirche von Paderborn ist es unser Auftrag, Engagement in seiner ganzen Vielfalt professionell zu fördern. Denn so können wir Gottes Liebe zu allen Menschen sichtbar und erfahrbar machen.

Zentrale Aussagen:

  • Als Christinnen und Christen glauben wir, dass Gott in jedem Menschen Potenziale anlegt.
  • Erst wenn diese individuellen Begabungen leuchten, realisiert sich Christsein in der Welt.
  • Als Kirche von Paderborn ist es unser Auftrag, Engagement in seiner ganzen Vielfalt professionell zu fördern.
Foto: Shutterstock / Tero Vesalainen
Foto: Shutterstock / Tero Vesalainen

Online-Umfrage zu den Motivationen, Erfahrungen und Anliegen der Engagierten im Erzbistum Paderborn

Die Themengruppe „Engagement fördern“ hat eine Online-Umfrage für alle hauptberuflich und ehrenamtlich Engagierten im Erzbistum Paderborn initiiert. Sie können in der Umfrage ihre Motivationen und Bedürfnisse für ihr Engagement benennen – dadurch sollen die Rahmenbedingungen für die Förderung von Engagement im Erzbistum optimiert werden. In Zusammenarbeit mit dem Zentrum für angewandte Pastoralforschung der Universität Bochum (ZAP) ist ein Fragebogen entstanden, der bis zum 16. Mai 2021 ausgefüllt werden kann. Die Umfrageergebnisse werden für Mitte Juni erwartet und fließen in den weiteren Weg der Bistumsentwicklung ein. In den ersten drei Wochen seit Freischaltung der Umfrage haben sich schon 500 Engagierte daran beteiligt! Je mehr Menschen die Umfrage nutzen, desto größer ist die Grundlage, um die Förderung von Engagement im Erzbistum ganz konkret weiterentwickeln zu können. An der Umfrage können Interessierte bis zum 16. Mai 2021 online teilnehmen.

Beim Freiraum „Engagement fördern“ am 16.6.21 von 19:00 – 20:30 Uhr stellen wir Ihnen erste Ergebnisse der Umfrage vor und Empfehlungen, die sich daraus für die Engagementförderung ergeben. Und natürlich sind wir interessiert an Ihren Fragen, Resonanzen und Anregungen zum Thema!

Erfahrungen aus dem digitalen Freiraum zum Schlüsselthema

Zum Schlüsselthema “Engagement fördern” fand am 4. Dezember 2020 ein digitaler Dialograum statt, um das Thema zu vertiefen und weiterzuentwickeln.

„Engagement muss in seiner Vielfalt professionell gefördert werden“ – dieses beim Diözesantag 2020 formulierte Kernanliegen trugen die Teamleaderinnen Konstanze Böhm-Kotthoff, Cordula Picht und Kathrin Speckenheuer als Studiogäste in den Freiraum.

Von den 67 angemeldeten Teilnehmern wollten sie zunächst erfahren, wo bereits heute gute Erfahrungen bei ehrenamtlichem und hauptberuflichem Engagement gemacht werden – und wo aus Sicht der Teilnehmenden die zentralen Herausforderungen liegen. In einem zweiten Schritt fragten sie nach konkreten Themen und Gesprächspartnern, um das Thema voranzutreiben.

In vier moderierten digitalen Dialogräumen spielte der Austausch zu Rahmenbedingungen und Erfolgsfaktoren eine wichtige Rolle. Was trägt zur Attraktivität eines Engagements im Ehrenamt und Hauptberuf bei? Wie können Formen der Wertschätzung aussehen – aber auch einer
adäquaten Leitungs- und Feedbackkultur?

Anforderungen werden nicht präzise formuliert

Bei den Herausforderungen wurde im Austausch deutlich, dass Anforderungen an ein persönliches Engagement immer wieder nicht präzise formuliert sind. Dies kann dazu führen, dass sich Menschen mit zunehmend wachsenden Aufgaben konfrontiert sehen, die zu Überforderung führen können. Oft vermisst werden Optionen, Engagements auf Zeit auszuprobieren sowie die Möglichkeit, ein Engagement unkompliziert beenden zu können.

In diesem Zusammenhang stößt das Modell einer professionellen Ehrenamts-Koordination auf besonderes Interesse, das gezielt von den thematischen Interessen und Zeitbudgets der Interessentinnen und Interessenten ausgeht und versucht, diese mit passenden Aufgaben zu verknüpfen.