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30
Juli
2020
30.Juli.2020

Neue Internetseiten bauen mit FLIB

Flexibler Internet-Baukasten: Angebot für alle Pastoralen Räume und Einrichtungen im Erzbistum Paderborn – Änderungen so einfach wie Korrekturen in einem Word-Dokument

Adieu Tristesse, Ciao Bleiwüste, auf Nimmerwiedersehen, ihr briefmarkengroßen Bilder! Und nie mehr ellenlange Beschreibungen wälzen, um Inhalte auf die Website zu stellen. Mit dem neuen Flexiblen Internet-Baukasten, kurz FLIB genannt, wird es einfacher denn je, schmucke Internetseiten zu bauen. Das neue Angebot steht allen Dekanaten, Pastoralen Räumen, Initiativen und Einrichtungen im Erzbistum Paderborn offen.

Entwickelt wurde FLIB gemeinsam von der Abteilung Kommunikation im Erzbischöflichen Generalvikariat, Interessierten aus Pastoralen Räumen und Initiativen sowie der Agentur Mues + Schrewe. Diese versteht sich auf digitales Marketing und war bereits am neuen Internetauftritt des Erzbistums beteiligt. „Mit FLIB geben wir den katholischen Einrichtungen vor Ort die Möglichkeit, sich zeitgemäß im Internet zu präsentieren“, sagt Birgit Schlüter-Jeziorsky, in der Kommunikationsabteilung des Erzbistums zuständig fürs Digitale. Zu den Vorteilen des Baukastens gehört, dass damit Internetseiten im responsive Design erstellt werden: Unabhängig davon, ob die User die Seite von einem PC, einem Tablet oder einem Smartphone aus aufrufen, ist die Ansicht immer für das jeweilige Gerät und seine Bildschirmgröße optimiert. „Das wissen nicht nur Nutzerinnen und Nutzer zu schätzen“, weiß Onlinemanagerin Schlüter-Jeziorsky. „Dafür gibt es auch Pluspunkte von den Suchmaschinen.“

Onlinemanagerin Birgit Schlüter-Jeziorsky
Onlinemanagerin Birgit Schlüter-Jeziorsky

Zufriedener Pilotanwender

Mit Mehraufwand ist die Anpassung ans Ausgabemedium nicht verbunden. Im Gegenteil: Im Vergleich zur Arbeit mit dem bisherigen Internetbaukasten geht das Erstellen und Aktualisieren von Internetseiten mit FLIB deutlich schneller und einfacher von der Hand. Dies bestätigt Stefan Kaiser. Der Gemeindereferent des Katholischen Forums Dortmund ist nach eigenen Aussagen kein „Computer-Nerd“, kam aber als „FLIBber“ der ersten Stunde mit dem neuen System prima zurecht: „Die Arbeit mit dem Baukasten ist selbsterklärend. Das Erstellen von Seiten ist intuitiv, die redaktionelle Pflege geht ganz einfach von der Hand.“

Als Gemeindereferent ist Stefan Kaiser überwiegend mit theologischen Aufgaben befasst, es war daher Zufall, dass er die Projektleitung für eine neu zu entwickelnde Internetseite für das Katholische Forum Dortmund übernahm. Ebenfalls zufällig wurde er damit zum Pilotanwender für den neuen flexiblen Internet-Baukasten FLIB.

 

Redaktion

Herr Kaiser, die neue Internetseite des Katholischen Forums Dortmund ist ein Schmuckkästchen geworden. Wie kommt die Seite bei den Nutzerinnen und Nutzern an?

Stefan Kaiser

Vielen Dank fürs Lob! Dabei ist die Seite längst nicht fertig, wir haben noch so viele Inhalte, die wir auf die Seite packen möchten. Aber was wir vorzeigen können, kommt überall gut an. In der kurzen Zeit, in der die Seite live ist, haben wir bereits viel positives Feedback von Nutzerinnen und Nutzern erhalten. Ein Beispiel: Wir gehen in der City-Pastoral mit unserer mobilen Kirchenbank raus zu den Menschen. Unsere bisherige Seite wirkte nicht nur altbacken, sie war auch auf einem Tablet oder Smartphone nicht herzeigbar. Auf der neuen Seite können wir die Menschen jetzt vor Ort im direkten Gespräch auf weiterführende Informationen aufmerksam machen. Bei einigen Dingen auf unserer Seite müssen wir aber noch nacharbeiten. Beispielsweise brauchen wir teilweise anderes Bildmaterial. Wir arbeiten derzeit noch zu oft mit Symbolbildern, wollen diese aber im Lauf der Zeit gegen authentisches, aus dem Leben gegriffenes Bildmaterial austauschen. Dann wollen wir ein Modul integrieren, mit dem sich Teilnehmende direkt zu Veranstaltungen anmelden können. Das ist Gold wert, weil sich damit viele händische Abläufe erübrigen.

Redaktion

Wie lange hat es gedauert, bis Ihre Internetseite stand?

Stefan Kaiser

Das ging erstaunlich fix. In einem ersten Schritt haben wir uns die Grundstruktur der Seite überlegt, uns für ein Basislayout entschieden und der Agentur gesagt, welche Inhalte wir von der alten auf die neue Seite transferiert haben möchten. Die Seite kam daraufhin als Rohbau zurück. Anschließend gab es eine anderthalbstündige Videokonferenz, in der sich unser Team mit der Funktionalität des Baukastens vertraut machen konnte. Vieles ist bei dem Internetbaukasten selbsterklärend. Zum Beispiel können Textänderungen direkt auf dem Front-End ausgeführt werden, das ist nicht schwieriger als eine Korrektur in einem Word-Dokument. Nach dem Einführungsworkshop habe ich nur noch ein, zwei Tage mit Farben und Gestaltungselementen herumgespielt und einige Unterseiten aufgebaut. In ungefähr einer Woche war die Seite reif zur Veröffentlichung.

Redaktion

Was raten Sie anderen kirchlichen Einrichtungen, die mit FLIB arbeiten möchten?

Stefan Kaiser

Mit besonderen Tipps für andere Internet-Teams im Erzistum kann ich nicht dienen. Der Baukasten funktioniert prima, auch die Herangehensweise ist durchdacht. Außerdem kann man mit dem Baukasten Vieles einfach ausprobieren und die Seite nach ihrer Veröffentlichung verändern und anpassen. Wir haben sogar die Entscheidung offengelassen, ob wir mit dem Standard-Paket auskommen oder mit dem Premium-Modul arbeiten wollen. Vorerst reicht uns der Standard, aber wenn wir später zu dem Entschluss kommen, dass wir Funktionen aus dem Premium-Bereich benötigen, buchen wir die einfach dazu und integrieren die Module auf der Seite.

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