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13
Februar
2020
13.Februar.2020

Es gibt keinen jungen Menschen ohne Gott

Kongress „Jetzt. Gott“ soll Jugendpastoral verändern

Jugendliche in ihren konkreten Lebenssituationen unterstützen oder explizit religiöse Angebote gestalten? Diakonische oder evangelisierende Jugendpastoral? Entweder oder? „Wir müssen beide Bereiche zusammen sehen, nicht einzeln“, sagt Bernhard Leifeld, Leiter der Abteilung Jugendpastoral des Erzbistums Paderborn. Um die Jugendarbeit im Erzbistum mit vielen Beteiligten weiterzuentwickeln, organisiert er zusammen mit Jugendpfarrer Stephan Schröder und Maren Gödde den Jugendpastoralen Kongress „Jetzt. Gott in jungen Menschen begegnen“.

“Ich erwarte und hoffe, dass wir wieder eine junge Kirche werden, denn in jedem jungen Menschen entdecken wir die Jugendlichkeit Gottes”, sagt Jugendpfarrer Stephan Schröder. “Der Kongress setzt ein klares Signal für die Jugend und für eine Kirche, die jung bleiben will.” Alle, die haupt- und ehrenamtlich in der kirchlichen Jugendarbeit arbeiten, sind deshalb zum Kongress am 20. und 21. März in das Jugendhaus Hardehausen eingeladen: von den Häusern der offenen Türen über die Jugendbildungsstätten, die Jugendverbände und die Pfarreien können sich alle Interessierten Hier anmelden.

Prof. Dr. Dr. Oliver Reis
Prof. Dr. Dr. Oliver Reis

Gott ist nicht immer ersichtlich

Warum das wichtig ist, erklärt Maren Gödde, Referentin für spirituell-missionarische Jugendpastoral: „Der Glaube kann in Jugendarbeit in vielen Facetten eine Rolle spielen. Gott ist ja nicht immer vordergründig ersichtlich“, sagt sie. Deshalb gelte es für alle Felder der Jugendarbeit, Gott in der eigenen Arbeit und den Jugendlichen zu entdecken. Wenn Gott Schöpfer allen Lebens sei, dann gebe es auch keinen jungen Menschen ohne Gott.

Um das umzusetzen, können die Teilnehmenden am Samstag zwei von insgesamt elf Workshops besuchen. Eine Bandbreite, aus der deutlich wird, wie viele Perspektiven in der Jugendpastoral aufeinandertreffen. „Als Jugendarbeit müssen wir total vielfältig unterwegs sein“, sagt Leifeld, „Vielfalt als echte Bereicherung verstehen“. Er könne sich deswegen noch viel buntere, bisher fremde Möglichkeiten der Jugendarbeit vorstellen. Es scheint also spannend, in welchen Ideen und Begegnungen sich Gott auch während des Wochenendes erkennen lässt. Leifeld sagt: „Ich würde den Kongress als gelungen ansehen, wenn es kleine Richtungswechsel gibt, wenn wir nicht mehr so weitermachen wie vorher.“

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