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9
Januar
2020

Wirklichkeiten der Pastoral in der Struktur abbilden

Prälat Thomas Dornseifer und Thomas Klöter über den neuen Aufbau und die zukünftige Arbeitsform der Pastoralen Dienste

Seit dem 1. Januar greift die neue Abteilungsstruktur der Pastoralen Dienste, die vom Zukunftsbild und den Strategielinien von Erzbischof Hans-Josef Becker inspiriert ist. Sie besteht von nun an aus sieben Abteilungen mit je einer verantwortlichen Leitung. Die ehemaligen Stabstellen wurden aufgelöst und sind in der neuen Struktur integriert. Über die neue Ausrichtung und die Hintergründe der Neustrukturierung haben wir mit Prälat Thomas Dornseifer und Thomas Klöter, Leiter der Pastoralen Dienste, gesprochen.

Redaktion

Prälat Dornseifer, warum war eine Neustrukturierung der Pastoralen Dienste notwendig?

Prälat Thomas Dornseifer

Die bisherige Struktur bestand in ihren Grundzügen seit der Würzburger Synode in den 1970er Jahren. Seitdem hat sich die Pastoral im Erzbistum Paderborn rasant verändert, sodass manche Wege einfach nicht mehr zur aktuellen Entwicklung passen. Mit der Neustrukturierung wollen wir den Anforderungen in den Gemeinden und Institutionen, in der gesamten Glaubenslandschaft des Erzbistums, gerecht werden.

Redaktion

Wie sehen die neuen Anforderungen konkret aus?

Prälat Thomas Dornseifer

Die Kommunikation mit den Gläubigen ist schneller geworden, es besteht ein viel direkterer Kontakt mit den Ansprechpartnern in der Fläche. Wir möchten vernetzter arbeiten und als Dienstleister für unsere Kunden die beste Unterstützung gewährleisten können.

Thomas Klöter

Das Generalvikariat erlebt seit der Einführung des Zukunftsbildes einen Kulturwandel – es wird vom Verwalter zum Dienstleister für die Pastoralen Räume. Einfache Kommunikationswege, schnellere Entscheidungen und kürzere Abstimmungswege sind gefragt. Die neue Abteilungsstruktur soll helfen, diesen Veränderungen in der alltäglichen Arbeitsweise gerecht zu werden.

Redaktion

Wie kann die neue Struktur diese Arbeitsweise begünstigen?

Prälat Thomas Dornseifer

Wir haben die Struktur nach den jeweiligen Kompetenzen und inhaltlichen Schwerpunkten her aufgestellt. Alle Anliegen, die beispielsweise das Ehrenamt betreffen, sind nun in der Abteilung Leben im Pastoralen Raum zusammengefasst. Zuvor gab es Ansprechpartner im Bereich der Jugend- und der Gemeinde- und Erwachsenenpastoral, von nun an sind diese an einer Stelle zusammengefasst in der Abteilung Leben im Pastoralen Raum zu finden.

Thomas Klöter

Die Pastoralen Dienste sind nun in sieben Abteilungen gegliedert (plus die Kompetenzeinheit KiTa), die nicht mehr direkt beim Leiter angesiedelt sind, wie die Stabstellen zuvor, sondern jeweils deutlich eigenverantwortlicher agieren. So stärken wir die vorhandenen Fach- und Entscheidungskompetenzen der einzelnen Abteilungen. Ein regelmäßiger Austausch aller Abteilungen mit Prälat Dornseifer und mir als Leiter der Pastoralen Dienste gewährleistet die Interdisziplinarität und stärkt die teamübergreifende Arbeit.

Abteilungen und deren Leitungen

Leitung:
Prälat Thomas Dornseifer und Thomas Klöter

Geschäftsführung:
Gregor Segin

Bilden und Tagen:
Andreas Hölscher

Verschiedene Lebensbereiche – Kategorialseelsorge:
Andrea Jansen und Indra Wanke

Kompetenzeinheit für Kindertageseinrichtungen:
Andreas Altemeier

Leben im Pastoralen Raum:
Stephan Lange

Beratungsdienste:
Gunther Landschütz

Glauben im Dialog:
Dr. Annegret Meyer

Jugendliche / Junge Erwachsene:
Stephan Schröder und Bernhard Leifeld

Redaktion

Was ändert sich für die ‘Kunden’, also für die Menschen, die sich mit einem konkreten Anliegen an die HA2 wenden?

Prälat Thomas Dornseifer

Im Wesentlichen sollten sich keine gravierenden Unterschiede für die Gläubigen ergeben. Wir wollen schnell und unbürokratisch die Fragen und Anliegen beantworten. Uns ist sehr wichtig zu betonen, dass keine Ansprechpartner weg fallen. Lediglich in manchen Bereichen müssen sich die Verantwortlichen an ein neues Gesicht gewöhnen. Alle Anliegen, die uns bisher erreicht haben, werden auch zukünftig in gewohnter Weise geantwortet. Wir sind aber sehr zuversichtlich, dass nach einer ersten Eingewöhnungszeit alle Abläufe gut eingeübt sein werden. Die Bereitschaft und der Wille dazu, schnell in einen fruchtbaren Arbeitsrhythmus zu finden, sind auf allen Seiten da.

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