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25
August
2019
25.August.2019

Austausch über aktuelle Themen

V.l.: Paul Krane-Naumann (Caritas), Bernd Zimmermann (BDKJ), Jan Hilkenbach (BDKJ), Barbara Höltring (Caritas), Werner Hellwig (Kolping), Matthias Lütkebohle (Diözesanbeauftragter Jugendsozialarbeit), Generalvikar Alfons Hardt, Wolfgang Gelhard (Kolping), Ludger Lamping (In Via).

Es ist für beide Seiten mehr als nur ein obligatorisches Informationsgespräch: Wenn die Vertreterinnen und Vertreter der katholischen Verbände über die Entwicklungen in dem Arbeitsfeld der katholischen Jugendsozialarbeit berichten, nutzt Generalvikar Alfons Hardt diesen Termin für einen umfangreichen Informationsaustausch über Entwicklungen und Trends dieses wichtigen pastoralen Arbeitsfeldes.

Nach der Vorstellung aktueller statistischer Entwicklungen durch Wolfgang Gelhard, Sprecher der Diözesanarbeitsgemeinschaft, berichteten die Verbandsakteurinnen und -akteure über ihre Sichtweisen und Problemlagen. Eine große Planungsunsicherheit beschäftigte die Träger in der ersten Jahreshälfte: Für die Fortführung des Bundesprogrammes zur Unterstützung von Schülerinnen und Schüler bei ihrer Berufswahl, die sogenannte Berufseinstiegsbegleitung, gab es über lange Zeit keine Förderzusage des Landes. Erst spät konnte diese Problematik aufgelöst werden. Es wurde angekündigt, das Programm fortzusetzen, wenn auch mit verschlechterten Rahmenbedingungen.

Sorge bereitet den Verantwortlichen aus dem Feld der Migration die Situation von Kindern und Jugendlichen, die häufig keinen Zugang zur Schule haben. Je länger es dauert, bis sie eine Schule besuchen können, desto größer wird die Lücke zu den Gleichaltrigen in Deutschland und desto weniger Zeit verbleibt, um bestehende Bildungsnachteile bis zum Schulabschluss auszugleichen. Nicht zuletzt bietet der Schulbesuch Flüchtlingskindern im Asylverfahren ein Stück Normalität. Denn ihr Alltag ist in dieser Zeit durch die unstete Wohnsituation, Zukunftsängste, eigene Traumatisierungen und die der Eltern oft stark belastet. Die diözesane Arbeitsgemeinschaft unterstützt die Position der Caritas in NRW, die sich dafür eingesetzt, dass das Recht und die Pflicht, zur Schule zu gehen, für alle Kinder und Jugendlichen in NRW gesetzlich festgeschrieben und alltägliche Normalität werden soll.

Generalvikar Hardt unterstrich abschließend die Bedeutung dieses Meinungsaustausches, der die Chance biete, sich aus erster Hand, bei den Akteuren zu informieren. Der Termin für das kommende Jahr ist bereits vereinbart

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